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Neben Trikot-Ärger um NeuerAuch DFB-Star Musiala gerät mit Fifa-Regeln aneinander

Aktualisiert:

Seine Kopfhörer bringen DFB-Ass Jamal Musiala Ärger mit der Fifa ein. Eine strikte Vorschrift des Verbands ist der Auslöser, noch bevor die WM richtig losgeht.

Eigentlich sollte es um Fußball gehen, als Jamal Musiala beim WM-Start gegen Curacao (7:1) auf den Platz kam. Aber noch bevor der Ball rollte, sorgte eine kuriose Anweisung der Fifa für Wirbel.

Plötzlich stand der Profi vom FC Bayern unfreiwillig im Rampenlicht – und das wegen einer seltsamen Auflage des Weltverbands. Neben dem Trikot-Ärger um Manuel Neuer ist also auch Musiala mit den Fifa-Regeln aneinandergeraten.

Keine Ausnahmen: FIFA greift bei Sponsoren durch

Als der Angreifer das Spielfeld betrat, trug er seine Kopfhörer von „Beats by Dre“. Aber das bekannte „b“-Symbol fehlte auf einmal. Dahinter steckt eine eiserne Vorschrift des Fußball-Weltverbands: Ausschließlich offizielle Partner dürfen während des Wettbewerbs werben.

Weil die Marke Beats by Dre seit dem Jahr 2014 zu Apple gehört und nicht zu diesen Sponsoren zählt, war Musiala zum Eingreifen gezwungen. Mit einem simplen schwarzen Tape wurde das Markenzeichen abgeklebt. Das berichtet „FCBinside“.

Die Situation hat eine besondere Würze: Musiala selbst ist Werbegesicht für ebendiese Kopfhörer und erscheint oft in Werbeaktionen des Herstellers. Eine Sonderbehandlung gewährte die Fifa ihm deswegen aber nicht. Die Vorschrift wurde konsequent umgesetzt.

Doch Musiala steht mit diesem Dilemma keineswegs alleine da. Der Weltverband verteidigt seine offiziellen Geldgeber rigoros und unterbindet die Sichtbarkeit von Fremdwerbung mit allen Mitteln. Dies betrifft nicht nur die Akteure auf dem Feld, sondern ebenso die Austragungsorte. Zahlreiche berühmte Stadien mussten für die Zeit des Turniers ihre Namen ändern: Das MetLife Stadium firmiert jetzt als „New York New Jersey Stadium“, das Levi’s Stadium wurde zum „San Francisco Bay Area Stadium“ und das SoFi Stadium läuft unter dem Namen „Los Angeles Stadium“.

Besonders hohe Wellen schlug der Vorfall in San Francisco. Der Sponsor Levi’s war dort gezwungen, sein gigantisches Markenzeichen am Stadion auf Geheiß der Fifa zu verhüllen. Die Firma antwortete jedoch clever und wandelte die Zwangslage in einen PR-Coup um. Eine riesige weiße Abdeckung verdeckte den Namen, während Levi’s parallel dazu die eigenen Social-Media-Logos anpasste. Diese pfiffige Werbemaßnahme verbreitete sich im Internet wie ein Lauffeuer und verschaffte dem Konzern exakt jene Publicity, die der Weltverband ursprünglich verhindern wollte.

Der ganze Trubel um die Kopfhörer war für Jamal Musiala jedoch rasch ad acta gelegt. Die passende Reaktion lieferte der Bayern-Profi auf dem Spielfeld, wo er beim grandiosen 7:1-Erfolg über Curaçao vollends überzeugte. Sein Tor zum 4:1 war ein klares sportliches Statement und ein Beleg für seine ansteigende Formkurve während des Wettbewerbs. Denn obwohl die Fifa bei Sponsoring-Fragen unnachgiebig ist, sorgt Musiala viel lieber mit Treffern für Furore als mit abgeklebtem Equipment. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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