Ein kleines Detail an Manuel Neuers Outfit könnte ihm jetzt richtig Stress machen.
Ärger für DFB-Keeper?Dieses Detail an Neuers Trikot könnte jetzt Konsequenzen haben

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Mit Manuels Neuers Torwart-Outfit stimmte im Spiel gegen Curacao etwas nicht.
Manuel Neuers Rückkehr ins DFB-Gehäuse war ein voller Erfolg! Zwar musste der 40-Jährige beim klaren 7:1-Sieg über Curacao kaum eingreifen, trotzdem richteten sich alle Augen auf ihn. Der Fokus lag aber nicht auf seinen Paraden, sondern auf seiner Kleidung.
Jeder konnte es sehen, ob live vor Ort oder am TV-Bildschirm: Unter dem kurzärmeligen, grün-türkisen Trikot blitzte ein weißes Shirt mit langen Ärmeln hervor. Und genau hier liegt der Hund begraben. Die Vorschriften der Fifa sind nämlich glasklar: Was drunter getragen wird, muss farblich zum Jersey passen.
Irre Aktion: Neuer griff selbst zur Schere
Dass Neuer unter seinem Trikot mit kurzen Ärmeln ein Shirt trägt, ist eigentlich nichts Neues. Das macht er fast immer so. Aber dieses Mal war die Farbe falsch. Richtig verrückt wird die Geschichte aber erst jetzt: Angeblich hatte Neuer vor der Partie ein Trikot mit langen Ärmeln an, das er dann einfach eigenhändig kürzte. Das berichtet „Spox“.
Normalerweise hätte der Schiedsrichter da einschreiten müssen. Die Kontrolle der Spielerkleidung gehört zu seinen Pflichten. Aber der Unparteiische aus Marokko, Jalal Jayed, drückte ein Auge zu und ließ Neuer einfach weiterspielen. So konnte der Weltmeister von 2014 die Partie ohne Störung beenden.
Ob dieser Regel-Fauxpas noch ein Nachspiel hat und die Fifa Konsequenzen zieht, steht in den Sternen. Der Weltverband sieht für ein solches Vergehen im Regelwerk Strafen vor, allerdings nicht für den Spieler selbst, sondern für den Verband.
So heißt es in den Regeln: Fällt den Fifa-Offiziellen oder den Kameras erst nach dem Spiel auf, dass Spieler farblich falsche Unterwäsche oder nicht genehmigte Ausrüstungsteile getragen haben, leitet die Fifa ein Disziplinarverfahren ein. Bei vergangenen Weltmeisterschaften wurden Verbände (wie England, Kroatien oder Schweden) wegen falscher Socken oder Unterbekleidung zu Geldstrafen von 50.000 bis 70.000 Schweizer Franken (54.000 bis 76.000 Euro) verurteilt.
Julian Nagelsmanns Mannschaft steht durch den deutlichen Sieg an der Spitze der WM-Gruppe E. Am kommenden Samstag ist die Elfenbeinküste der nächste Gegner, bevor es zum Vorrunden-Abschluss gegen Ecuador geht. (red)
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