Mit Rose hat er eine Trainer-WG Zickler schwärmt von drei Gladbach-Spielen

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Alexander Zickler (rechts) und Marco Rose leben seit ihrem Wechsel von RB Salzburg zu Borussia Mönchengladbach in einer WG. 

Mönchengladbach – Es ist die wohl berühmteste Trainer-Wohngemeinschaft im deutschen Fußball, die Gladbachs Chefcoach Marco Rose (43) und sein Co-Trainer Alexander Zickler (46) im vergangenen Sommer gegründet haben.

Bei ihren abendlichen Gesprächen steht seit einiger Zeit mal nicht die Vorbereitung auf den kommenden Gegner im Mittelpunkt. Aber eine Trainer-WG ohne Fußball?

Alexander Zickler: Wollen uns nicht auf Zufriedenheit ausruhen

Das ist schwer vorstellbar, wie Zickler bestätigt: „Fußball spielt bei uns schon eine sehr große Rolle. Aber natürlich sprechen wir auch darüber, wenn in den Familien etwas passiert ist oder es etwas Neues von den Kleinen gibt. Bei Marco kommt in Leipzig ja auch ein Haustier nach dem anderen dazu.“ Wie Rose hat er die freien Trainingstage zuletzt dafür genutzt, um seine Frau und seine Kinder zu besuchen.

Wenn Rose und Zickler am Niederrhein dann wieder unter einem Dach zusammenkommen, bleibt genügend Zeit, um die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen, erklärt der frühere Bayern-Star: „Es kommt Zufriedenheit mit der bisherigen Saison auf – aber eine, auf der wir uns nicht ausruhen. Es macht Spaß, hart zu arbeiten, um weiter oben dran zu bleiben und um die gute Saison, die wir bis jetzt gespielt haben, zu vergolden.“

Borussia Mönchengladbach: Alexander Zickler beeindruckt von Auswärtsspiel in Leipzig

An drei konkrete Partien erinnert er sich sofort zurück. Dazu gehört der 4:2-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt Ende Oktober. Zickler: „Wir haben sehr offensiv gespielt, da ist es hin und her gegangen. Das war ein tolles Spiel für die Zuschauer.“

Und auch die 5:1-Torparty gegen den FC Augsburg drei Wochen zuvor hat er nicht vergessen. „Da sind wir überragend ins Spiel gekommen“, sagt Zickler rückblickend. Nach 13 Minuten stand es 3:0, Borussia stürmte an die Tabellenspitze.

Alexander Zickler: „Am Saisonende noch voll dabei sein“

„In der Rückrunde haben wir in Leipzig vor allem in der ersten Halbzeit auch überragend gespielt“, so Zickler. Am Ende mussten sich die Borussen auch aufgrund der umstrittenen Gelb-Roten Karte gegen Alassane Plea (27) zwar mit einem 2:2 abfinden, doch bis zur Pause hatten sie den Leipzigern keine Chance gelassen, ins Spiel zu kommen.

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Mit Blick auf eine mögliche Fortsetzung der laufenden Bundesliga-Saison bleibt Zickler fokussiert: „Es ist schön, am Saisonende noch voll dabei zu sein und Ziele zu haben, die man verfolgt. Darauf werden wir weiter hinarbeiten und versuchen, das Bestmögliche herauszuholen.“

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