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Champions-League-DramaRB Leipzig verpasst knapp die Sensation – Manchester City baut irre Serie aus

Vinícius Jr. bejubelt seinen Treffer zur 1:0-Führung am Mittwoch (6. März 2024) gegen RB Leipzig.

Vinícius Jr. bejubelt seinen Treffer zur 1:0-Führung am Mittwoch (6. März 2024) gegen RB Leipzig.

RB Leipzig ist im Achtelfinal-Rückspiel bei Real Madrid die bessere Mannschaft. Seine Chancen nutzt das Team aber nicht. Manchester City hat gleichzeitig eine irre Serie weiter ausgebaut.

Großer Kampf, gute Chancen – doch keine Belohnung: RB Leipzig hat trotz eines mutigen Auftritts die Sensation beim Giganten Real Madrid knapp verpasst und ist im Achtelfinale der Champions League ausgeschieden.

Die Sachsen kamen gegen den über weite Strecken harmlosen Rekordsieger nur zu einem 1:1 (0:0) und konnten das 0:1 aus dem Hinspiel nicht drehen. RB muss in der Königsklasse damit weiter auf den ersten Viertelfinaleinzug seit 2020 warten.

Champions League: RB Leipzig vergibt zu viele Chancen

Kapitän Willi Orban (68.) glich den Führungstreffer von Reals Vinicius Junior (65.) schnell aus, dennoch ist für die Leipziger durch das Ausscheiden die letzte Titelchance dahin. Für das Team von Trainer Marco Rose geht es im restlichen Saisonverlauf nun nur noch um die erneute Qualifikation für die lukrative Champions League - als Tabellenfünfter lauern die Sachsen einen Zähler hinter Borussia Dortmund. Real peilt mit Rio-Weltmeister Toni Kroos und Antonio Rüdiger weiter den insgesamt 15. Königsklassen-Titel an und zog zum vierten Mal in Folge in die Runde der letzten Acht ein.

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Nach der unglücklichen Niederlage im Hinspiel inklusive Schiedsrichter-Pech und Tor-Klau hatte Rose im Bernabeu einen mutigen Auftritt und „kein Hintenreinstellen“ angekündigt - und seine Mannschaft folgte ihm. Die Leipziger versteckten sich zu Beginn keinesfalls, schalteten bei Ballgewinnen immer wieder schnell um.

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Lois Openda hatte die ersten Leipziger Chancen, der Torjäger verzog einen Abschluss aus guter Position erst kläglich (12.), wenig später knapp (15.). Vor allem Spielmacher Dani Olmo verteilte den Ball im Leipziger Offensivspiel gut, Real wirkte in der Anfangsphase defensiv nicht sattelfest.

Die Königlichen bekamen in der Folge etwas mehr Ruhe in ihre Aktionen, Kroos lenkte das Spiel der Madrilenen gewohnt souverän. Großchancen für die Gastgeber blieben zunächst aber aus, RB stand kompakt und lauerte auf Konter. Das Spiel verflachte merklich, Real riskierte wenig und verschleppte das Tempo.

Partie gegen Real Madrid bleibt bis zum Ende offen

Dafür erhöhte RB kurz vor der Pause den Druck, Xavi Simons scheiterte mit einem Schlenzer an Real-Keeper Andrij Lunin (41.) - nach der anschließenden Ecke schoss Openda nur knapp am Tor vorbei (42.). Der Glaube an die Sensation wuchs bei den Gästen, die heimischen Fans im Bernabeu verabschiedeten ihre Mannschaft mit Pfiffen in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Leipziger das aktivere Team, häufig fehlte beim letzten Pass die Präzision. Real verlor langsam die Nerven, Vinicius Junior hatte Glück, bei einem Griff an den Hals von Willi Orban mit Gelb davon zu kommen (54.).

Die Partie blieb offen, einen Abschluss vom eingewechselten Rodrygo parierte Leipzigs Peter Gulacsi im kurzen Eck (63.). Vinicius machte es wenig später bei einem Konter und nach Pass von Jude Bellingham besser. Doch bei RB kam nach dem Treffer von Orban die Hoffnung zurück. Dani Olmo (90.+2) verpasste mit einem Heber an die Latte den späten Ausgleich ganz knapp.

Im Parallelspiel hat sich Manchester City erwartungsgemäß mit 3:1 gegen den FC Kopenhagen durchgesetzt. Damit baut das Team von Coach Pep Guardiola eine irre Serie aus: In allen acht Champions-League-Spielen in dieser Saison hat der englische Meister immer mindestens drei Tore geschossen. Die Tore für Manchester City erzielten die Ex-Dortmunder Manuel Akanji (5. Minute) und Erling Haaland (45.+3) sowie Julian Alvarez (9.). (dpa/sid)