Express · Community

Kommentare · 0

Express · Community

Kommentare · 0

Zum Inhalt springen

FC aufgepasstGladbachs Derby-Spezialist plant den dritten Streich

Zwei Buden hat er dem FC schon eingeschenkt. Jetzt redet Gladbachs Philipp Sander vor dem Rhein-Derby Klartext über die Misere und den Ausweg.

Die Partien gegen den 1. FC Köln sind für Philipp Sander (28) eine spezielle Angelegenheit. Gleich zwei Treffer gelangen dem Defensivmann für Borussia Mönchengladbach in den letzten beiden rheinischen Duellen.

Aber vor der kommenden Begegnung befindet sich seine Mannschaft nach vier Pleiten zum Auftakt der Spielzeit in einem echten Tief. Die größte Baustelle ist schnell identifiziert. „16 Gegentore nach vier Spieltagen sind ein bisschen viel, um nicht zu sagen viel zu viel“, bewertet Sander die löchrige Abwehr.

Blessin als Retter für die wackelige Defensive

Jetzt soll der neue Coach Alexander Blessin das Ruder herumreißen. Man kennt ihn für seine direkte und ehrliche Art, die er mit einer bestimmten Strenge und Präsenz auf dem Rasen kombiniert. Das berichtet „Sky“.

Blessin verlangt von seiner Mannschaft bedingungsloses Engagement über die vollen 90 Minuten, in der Offensive wie in der Defensive. „Das ist nicht verhandelbar bei ihm und das wird in jedem Training immer wieder deutlich gemacht“, führt Sander aus. Der Trainer habe bereits bei anderen Vereinen gezeigt, dass er ein Team hinten dicht bekommt. Sander ist optimistisch, dass dies auch bei der Borussia klappen wird.

Seine eigene Position bewertet Sander ganz nüchtern. Die genaue Spielposition ist für ihn zweitrangig, solange er auf dem Feld steht und dem Team unter die Arme greifen kann. Das Zutrauen des Coaches in seine Fähigkeiten fühlt er.

Das anstehende Derby in der Domstadt kommt vielleicht genau zum idealen Zeitpunkt. Sander denkt an eine vergleichbare Lage aus dem letzten Jahr zurück, als die Tabellensituation ebenfalls mies war und ein Heimsieg gelang. „Das Derby kann eine unfassbare Wucht im Verein entwickeln“, meint er und wünscht sich einen vergleichbaren Schub durch einen Sieg in der Fremde bei den Kölnern.

VEEDEL-Umfrage 6 Kommentare

Wie spielt der FC im Derby gegen Gladbach?

Trotz aller Verletzungssorgen: Der FC holt die drei Punkte!
Wie schon gegen Bremen gibt's ein Unentschieden
Derby-Pleite: Gladbach holt die ersten Zähler der Saison

Dabei rechnet er mit einem „brutal emotionales Spiel“. Es komme darauf an, die Gefühle im Griff zu haben, um keine unnötigen Aussetzer wie einen Platzverweis zu provozieren. Zugleich möchte das Team die hitzige Atmosphäre als Vorteil nutzen.

Einen eigenen Vorsatz hat er ebenfalls schon gefasst. „Nummer drei habe ich mir auf jeden Fall vorgenommen“, verkündet der Derby-Spezialist schmunzelnd. Letztlich ist für ihn aber nur eine Sache entscheidend: „Ob es passiert oder nicht ist mir aber egal, Hauptsache wir holen drei Punkte, das ist mit Abstand das Wichtigste.“ (red)