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Wutrede beim BVBLänderspiel-Chaos macht Kovac rasend: „Total inakzeptabel!“

Niko Kovac, Mann mit Mikrofon

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Niko Kovac, Mann mit Mikrofon.

Dem BVB-Trainer reicht's! Niko Kovac kocht vor Wut. Die Unterbrechung für die Nationalteams sorgt in Dortmund für riesige Schwierigkeiten.

Vor dem bedeutenden Duell zu Hause gegen Werder Bremen (20.30 Uhr) hat Dortmunds Coach Niko Kovac (54) bei der Medienrunde ordentlich Dampf abgelassen.

Die jüngste Abstellungsperiode für die Nationalmannschaften ist für den Kroaten ein No-Go: „Von Klubseite ist das total inakzeptabel“, polterte er. Es sei nicht nur ein Problem wegen der angeschlagenen Profis, sondern weil „wir auch zweieinhalb Wochen gar keinen Rhythmus haben!“

BVB-Lazarett füllt sich nach Länderspiel-Reisen

Laut dem Trainer sind vier Partien für die Nationalteams hintereinander „definitiv zu viel“. Kovac unterbreitete sogar eine eigene Idee, wie man das Problem künftig lösen könnte: „Dreimal zwei, das wäre die beste Lösung.“ Bei dieser Variante wären die Profis zwar zehn Tage nicht da, aber der Klub könnte anschließend wieder mit ihnen planen. Das berichtet „bild.de“.

Für die Dortmunder hat die Unterbrechung spürbare Folgen beim Personal. „Die Spieler waren viel unterwegs“, erläuterte der Coach. Konstantinos Karetsas und Daniel Svensson kamen „ein bisschen verkühlt“ von ihren Trips heim. Mathis Albert landet erst am Donnerstag wieder aus Amerika, während Ramy Bensebaini nach seinem Spiel am Dienstag die Heimreise aus Afrika organisieren musste.

Damit wächst die Ausfall-Liste vor der Partie gegen Bremen weiter an. Ob Nico Schlotterbeck (26) spielen kann, ist nach seiner Blessur am rechten Knöchel höchst unsicher. Diese hatte er sich vor dem Duell mit Serbien (2:0) eingefangen. „Wir werden sehen, ob er für Freitag einsatzbereit ist“, meinte Kovac. Zusätzlich plagt sich der Norweger Julian Ryerson (28) mit einer Rippenprellung herum und Carney Chukwuemeka (22) meldet muskuläre Beschwerden.

Trotz seines ganzen Frusts äußerte Kovac, der zwischen Oktober 2013 und September 2015 selbst Coach der kroatischen Auswahl war, auch Verständnis für die Gegenseite. Als Nationalcoach stehe man in der Pflicht, Resultate zu liefern. Trotzdem machte er deutlich: „Das alte System hat mir besser gefallen!“

Für den BVB werden die nächsten Wochen zu einer echten Belastungsprobe. Es steht eine Serie von neun Partien an, die der Mannschaft laut ihrem Trainer „sehr viel abverlangen“ wird. (red)