Abo

FC-Trainer warnt vor Freiburg4:1 im Hinspiel fand Kwasniok gar nicht so gut

Aktualisiert

Der 1. FC Köln muss am Sonntagabend beim SC Freiburg ran. Im Hinspiel feierte der FC einen furiosen 4:1-Erfolg, doch diesmal sind die Vorzeichen andere.

Es war ein Ausrufezeichen, das Aufsteiger 1. FC Köln am 31. August 2025 kurz nach der Rückkehr in die Bundesliga setzte. Im Heimspiel gegen den SC Freiburg feierte der FC einen furiosen 4:1-Erfolg. Die Kölner Tore erzielten Jakub Kamsinski, Marius Bülter, Jan Thielmann und Said El Mala.

Die Fans im Rhein-Energie-Stadion feierten damals ausgelassen, Köln war mit dem Sechs-Punkte-Start Dritter in der Tabelle hinter dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt, die auch beide ihre ersten Partien gewinnen konnten.

Köln ist gewarnt: SC Freiburg daheim seit 13 Spielen ungeschlagen

Seitdem ist viel passiert: Der FC durchlief nach gutem Start eine dicke Ergebniskrise, die Freiburger festigten sich. Vor dem 19. Spieltag haben die Breisgauer 24 Zähler auf dem Konto, der FC 20. Am Sonntag (25. Januar 2026, 17.30 Uhr, DAZN und Liveticker auf EXPRESS.de) sieht man sich wieder.

Die Freiburger dürften etwas müde Beine haben. Am Donnerstag mussten sie in der Europa-League-Gruppenphase gegen Maccabi Tel Aviv ran. Das Team von Julian Schuster blieb auch im siebten Spiel ohne Niederlage, gewann 1:0. Die Freiburger sind vor dem letzten Spieltag kaum noch von einem der ersten acht Plätze zu verdrängen, können also fürs Achtelfinale planen. In der Liga fehlt die Konstanz, die im europäischen Wettbewerb gezeigt wird, allerdings. Nur daheim ist man stark. Deshalb warnt FC-Coach Lukas Kwasniok (44).

Vom 4:1-Sieg aus dem Hinspiel will er sich nicht blenden lassen. „Das Hinspiel war eines dieser Spiele, wo es einfach komplett für uns gelaufen ist. Ich fand nicht, dass wir eine besonders gute erste Hälfte gespielt haben. In der zweiten Halbzeit gab’s ein tolles 2:0. Das war gut rausgespielt. Und das dritte und vierte waren einfach lange Schläge nach vorne, wobei wir auf den zweiten Ball sehr gut waren“, erinnert sich der FC-Coach. So wie es Spiele gibt, wo alles funktioniert, gibt es aber eben auch Spiele, wo es gegen einen läuft.

Am Sonntag hofft Kwasniok natürlich wieder darauf, dass es ein Spiel für den FC wird. Aber er weiß, dass Freiburg ein anderes Gesicht zeigen wird: „Ich glaube, sie haben sich wieder auf ihre Freiburg-Tugenden gestürzt. Die aktuelle Freiburger Mannschaft ist mit der von damals überhaupt nicht mehr zu vergleichen. Zum einen, weil wichtige Spieler zurückgekommen sind. Zum anderen, weil sie sehr gut in der Breite aufgestellt sind. Und zum Dritten, weil es ein Heimspiel für sie ist.“

Daheim ist Freiburg seit dem 1:3 gegen Augsburg am ersten Spieltag ungeschlagen – 13 Spiele in der Liga, im Pokal und der Europa League! Kwasniok erklärt: „Sie sind nach dem Augsburg-Spiel nie als Verlierer vom Platz gegangen. Und deswegen wissen wir um die Schwere der Aufgabe. Aber wenn wir die gleiche Energie auf den Platz bekommen, die wir gegen die Bayern gezeigt haben und in der zweiten Halbzeit in Heidenheim oder in der zweiten Halbzeit zu Hause gegen Mainz, dann fahren wir dorthin und sind sicherlich nicht chancenlos. Aber das Blatt ist anders als im Hinspiel.“

Die FC-Profis am 24. Januar 2026 beim Training am Geißbockheim.

Erst Spion-Alarm, dann Abfahrt

FC-Kader für Freiburg: Routinier fliegt raus, zwei Talente dabei