Dreimal durfte Damion Downs für den HSV in der Bundesliga bereits starten, doch an einem Treffer ist der Deutsch-Amerikaner bislang nicht beteiligt gewesen.
HSV wieder torlosFans verspotten Ex-Kölner: „Angst vor Kopfballduellen?“

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Damion Downs vom Hamburger SV steigt hoch für einen Kopfball, doch Torhüter Nikola Vasilj vom FC St. Pauli kann den Ball vorher wegfausten.
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Erst drei Spiele absolviert, und schon wird Damion Downs bei einigen Fans des Hamburger SV verspottet!
Der 21-Jährige wechselte im Winter mit großen Ambitionen per Leih-Deal von Southampton an die Elbe, weil es für den Anreifer in England einfach nicht lief. Während der kompletten Championship-Hinserie, der zweithöchsten Liga im englischen Fußball, war der ehemalige FC-Stürmer torlos geblieben.
HSV-Fans bemängeln Kampfgeist von Damion Downs
Mit dem HSV einigte man sich im Winter auf ein Leihgeschäft bis zum Ende der Saison. Dreimal durfte der schlaksige Stürmer für den HSV bereits starten, doch an einem Treffer ist der Deutsch-Amerikaner auch in der Bundesliga bislang nicht beteiligt gewesen.
Im so wichtigen Derby gegen den FC St. Pauli blieb Downs am Freitagabend blass. Die Partie endete 0:0 wie bereits zuvor gegen Borussia Mönchengladbach. „Bei Kontern hätten wir zwingender sein müssen. Das ärgert mich sehr“, sagte Trainer Polzin über seine stotternde Offensive.
Noch während der trostlosen Derby-Nullnummer teilten so einige HSV-Fans ihren Unmut über den Auftritt des Neuzugsangs. „Hat Downs Angst vor Kopfballduellen?“, lautet ein Kommentar unter einem HSV-Post auf Instagram mit mehr als 600 Likes versehen. Darunter stimmen weitere Nutzer ein: „Er steht auch komischerweise nie da, wo ein Stürmer stehen muss.“
Und in der Tat: Downs Statistiken beim HSV lesen sich bedauerlich! Downs konnte in den drei Bundesliga-Partien beispielsweise nur eins seiner 13 geführten Kopfballduelle gewinnen, eine Quote von 8 Prozent. Im Vergleich: Ragnar Ache kommt während der Saison auf einen herausragenden Wert von 61 Prozent!
Überhaupt gewann Downs lediglich zwei seiner 22 geführten Zweikämpfe. Dem früheren Stürmer des 1. FC Köln wird deshalb mangelnder „Kampfgeist“ unterstellt. „Vielleicht hat er Angst, dass seine Frisur verrutscht“, vermutet ein Nutzer spottend. Ein anderer fragt sich, „wie der Herr Profi geworden ist“.
Vor dem Derby hatte Downs gegenüber „Bild“ betont, dass er sich in England teilweise allein gefühlt habe. In Hamburg sollte alles besser werden.
Mit einem Treffer im Hamburger Stadtderby hätte sich der US-Nationalspieler sofort in die Herzen der HSV-Fans schießen können. So machte er es auch beim 1. FC Köln, als er bei seinem erst vierten Profi-Einsatz im rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach zum 3:3 traf und die Kölner jubeln ließ.
Klar ist: Für Downs geht es um viel! Nur mit Top-Leistungen kann sich der Stürmer auch für Auftritte bei der für ihn heimischen WM im Sommer empfehlen. Doch das Unterfangen bleibt vorerst höchst schwierig: Am kommenden Spieltag geht es gegen die Bayern.



