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Hamann-WatschnExperte rechnet knallhart mit BVB-Stars ab: „Muss man ganz klar sagen“

Didi Hamann nimmt nach der BVB-Klatsche bei Tottenham Hotspur kein Blatt vor den Mund!

Für Borussia Dortmund war das ein herber Rückschlag! Sky-Fachmann Didi Hamann geht nach dem 0:2 bei Tottenham Hotspur am Dienstag hart mit dem Team ins Gericht.

Er ist überzeugt: Der Grund für die Niederlage war eine fehlende Mentalität. Dadurch hat der BVB einen schon wackeligen Kontrahenten erst aufgebaut. Das schreibt er in seiner Kolumne bei „Sky“.

Didi Hamann: BVB-Stars momentan „nicht internationale Klasse“

Hamann war persönlich in London im Stadion und bezeichnet es als eine gigantische, vertane Gelegenheit, den Einzug unter die Top Acht der Champions League zu schaffen. Ein Erfolg hätte bedeutet, dass es nächste Woche daheim ein finales Duell um den Sprung ins Achtelfinale gegeben hätte.

Gegen Inter ist jetzt wenigstens ein Unentschieden Pflicht, damit man in der Rangliste unter die Top Zwölf oder wenigstens Sechzehn rutscht und im Playoff-Rückspiel zu Hause antreten darf.

„Wenn die Dortmunder unter Niko Kovac immer einen großen Trumpf hatten, war es ihre Verlässlichkeit. Ihr Charakter und ihre Mentalität hat sie in den vergangenen Monaten ausgezeichnet. In London waren sie in der ersten Hälfte gar nicht präsent. Sie haben ein Gesicht gezeigt, was ich so von ihnen unter Kovac noch nicht gesehen hatte“, zeigt sich der Ex-Profi verwundert.

Hamann weiter: „Das Spiel in der Bundesliga gegen St. Pauli hätte eigentlich ein Weckruf sein sollen, aber einige dachten wohl, dass es in London mit einem Schritt weniger geht. Um ihre fehlende spielerische Klasse auszugleichen, müssen sie in jedem Spiel an ihren Grenzen gehen. Sie müssen einen unheimlich hohen Aufwand betreiben, um Ergebnisse zu erzielen – und das geht nicht ewig gut.“

Man dürfe allerdings auch nicht außer acht lassen, dass die Dortmunder im vergangenen Sommer bei der Klub-WM ran mussten: „Das könnte gegen Ende der Saison ein Faktor werden.“

Dabei sei aktuell die Defensive nicht das Problem, vielmehr stecke in der Offensive Sand im Getriebe. Sommer-Neuzugang Fabio Silva zeige „super Ansätze, war aber lange verletzt und hat erst ein Tor erzielt.“

An den anderen Offensivkräften lässt Hamann auch kein gutes Haar: „Serhou Guirassy trifft im Moment nicht, Karim Adeyemi ist weit von seiner guten Form der Vorrunde entfernt und Maxi Beiers Leistungen sind in seinem zweiten Jahr in Dortmund enttäuschend. Julian Brandt ist der einzige Kreativspieler, mehr Optionen hat Kovac nicht. Die Spieler sind im Moment nicht internationale Klasse, das muss man ganz klar sagen. Wie willst du dir dann Chancen erarbeiten und Tore machen?“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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