„Das muss Marco klären“ BVB-Trainer Rose spricht über Reus-Comeback im DFB-Team

Marco Rose bei der Pressekonferenz am 12. August 2021.

Marco Rose sprach am 12. August auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Start.

Borussia Dortmund will in die neue Saison mit einem Sieg gegen Eintracht Frankfurt starten. Langfristig soll auch die Meisterschaft anvisiert werden.

Dortmund. Kurz vor dem Start in die neue Bundesligasaison hat Borussia Dortmunds neuer Cheftrainer Marco Rose (44) „maximale Ziele“ für die Liga ausgerufen. Der Nachfolger von Edin Terzic (38) fordert Konstanz in Spielen und Ergebnissen: „Das ist unser Anspruch.“

Ein guter Start gegen Eintracht Frankfurt (Sa, 14. August, 18.30 Uhr/Sky) wäre eminent wichtig, um die hochgesetzten Ziele greifbar zu machen. Verzichten muss Rose dabei jedoch wahrscheinlich auf BVB-Verteidiger Mats Hummels (32). Der Weltmeister von 2014 laboriert an einer Entzündung in der Patellasehne des rechten Knies, absolviert derzeit nur Individualtraining. „Mats macht Fortschritte“, erklärte Rose.

Borussia Dortmund: Marco Rose will ganz vorne angreifen

Bei Gegner Eintracht Frankfurt, die sich in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Drittligist Waldhof Mannheim blamiert hatten, rechnet Rose mit einer Reaktion. „Wir gehen von Trotzigkeit aus. Es gibt für sie keinen Grund, verunsichert zu sein.“ So erwartet der BVB-Coach ein „intensives und aggressives Eintracht Frankfurt“. 

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Seine Mannschaft wähnt der neue BVB-Coach nach dem souveränen Pokalsieg beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden (3:0) auf „einem anständigen Weg“. Allerdings befinde man sich erst „am Anfang eines Prozesses“. Für das Spiel wieder einsatzbereit scheint Emre Can (27). Der deutsche Nationalspieler hat sich von seinen Waden-Problemen erholt und trainiert bereits wieder mit der Mannschaft. 

Großes Thema in Dortmund ist auch das mögliche Nationalmannschafts-Comeback von Marco Reus (32). Der neue Bundestrainer Hansi Flick (56) hatte dies in Aussicht gestellt. „Die Frage wird sein, inwieweit Marco den Schritt nochmal gehen möchte. Das muss Marco mit sich, seiner Familie und dem Bundestrainer klären. Und wenn er mir zwischendrin noch Bescheid sagt, wäre das auch ganz nett“, sagte Rose.

„Grundsätzlich muss Marco in seiner jetzigen Verfassung und der vom Ende der letzten Saison immer ein Thema für die Nationalmannschaft sein. Und ich denke, dass Hansi Flick ihn auch auf dem Schirm hat.“ Dass dieser Reus am 26. August für den Länderspiel-Dreierpack im September nominieren will, erscheint deshalb wahrscheinlich.

„Also Hansi hat Ahnung vom Fußball, das ist klar“, sagte Rose dazu schmunzelnd: „Ich würde unserem Bundestrainer nicht widersprechen. Das, was ich hier wahrnehme, ist das Gleiche. Marco ist ein Spieler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, dazu ein guter Kapitän. Und er hatte mal wieder eine komplette Vorbereitung, um Fitness und Frische zu haben.“ (dpa/sid/jpg)

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