Kamerun statt Deutschland? Riesen-Wirbel um BVB-Juwel: Legende Eto'o will Moukoko für sein Land gewinnen

Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund steht im Stadion.

Dortmunds Youssoufa Moukoko (hier am 6. November 2021) wird vom kamerunischen Verband umschwärmt.

Der Fußball-Verband von Kamerun möchte gerne, dass Dortmunds Juwel Youssoufa Moukoko künftig für sein Geburtsland und nicht mehr für Deutschland aufläuft.

Für Youssoufa Moukoko (17) endete das Fußball-Jahr enttäuschend. Der Stürmer von Borussia Dortmund zog sich Ende November im Spiel der U23 gegen den 1. FC Kaiserslautern einen Muskelfaserriss zu und kam deshalb nicht mehr zum Einsatz.

Zuvor hatte das BVB-Juwel etliche Rekorde aufgestellt: Moukoko ist mit 16 Jahren und 1 Tag der jüngste Bundesligaspieler und mit 16 Jahren und 18 Tagen der jüngste Champions-League-Spieler aller Zeiten. Mit 16 Jahren und 28 Tagen ist er zudem jüngster Bundesligatorschütze aller Zeiten.

Im kommenden Jahr will der Angreifer bei der Borussia wieder voll durchstarten. Derzeit erholt er sich in seinem Geburtsland Kamerun und trifft dort Teile seiner Familie. Im Heimatland seines Vaters, mit dem er im Alter von zehn Jahren nach Deutschland gekommen war, trifft er viele Bekannte.

Aber noch jemand will Moukokos Aufenthalt in Afrika nutzen. Mehrere kamerunische Medien meldeten am Freitag (24. Dezember 2021), dass sich der Chef des kamerunischen Fußballverbands, Samuel Eto‘o (40), an Heiligabend im Sportministerium mit dem BVB-Shootingstar treffen will. Er will ihn davon überzeugen, künftig für Kamerun zu spielen.

Afrika-Cup im Januar mit Bayerns Eric Maxim Choupo-Moting

Vom 9. Januar bis zum 22. Februar 2022 steigt der Afrika-Cup. Mit Bayern-Profi Eric Maxim Choupo-Moting (32) steht bisher ein einziger Profi aus der Bundesliga im Aufgebot von Nationaltrainer Toni Conceição (60). Die Nachricht vom angeblichen Treffen von Rekordtorschütze Eto’o mit dem Wunder-Stürmer ließ die Fans der „unbezähmbaren Löwen“ direkt träumen.

Moukoko hat bisher in den Jugend-Nationalmannschaften allerdings ausschließlich für Deutschland gespielt. In der U16, U20 und aktuell U21 trug er stets den Adler auf der Brust. Daher erscheint es doch eher unrealistisch, dass er nun künftig für sein Geburtsland auflaufen sollte. Auch, wenn sich Eto’o noch so viel Mühe geben wird.

Der neue U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo (42) sieht das BVB-Ausnahmetalent „früher oder später sicher“ in der A-Mannschaft von Hansi Flick (56). „Wir brauchen nicht zu diskutieren, dass er ein unfassbares Talent ist“.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.