Das herbe Ausscheiden von Borussia Dortmund in der Champions League könnte laut TV-Experte Stefan Effenberg noch „verheerende Folgen haben.“
„Könnte verheerende Folgen haben“Effenberg schlägt nach BVB-Debakel Alarm

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Stefan Effenberg vor dem Pokalspiel zwischen Borussia Dortmund und dem KFC Uerdingen.
Aktualisiert
Ein heftiger Schlag für Borussia Dortmund! Nach einer demütigenden 1:4-Niederlage bei Atalanta Bergamo zerplatzten die Hoffnungen auf die Champions League abrupt.
Obwohl sie das erste Duell mit 2:0 für sich entschieden, war für die Dortmunder in den Playoffs Endstation. Die Enttäuschung beim BVB ist riesig, aber Stefan Effenberg befürchtet, dass dieses Ausscheiden noch viel gravierendere Folgen haben könnte.
Effenberg: „Dieses 1:4 wird nicht spurlos an ihnen vorübergehen“
Der frühere Nationalspieler bezieht in seiner Kolumne für „t-online“ Klartext und stellt die Frage, wie sich das Ausscheiden auf die Psyche der Spieler auswirkt. „Ich befürchte: Da wird etwas zurückbleiben. Dieses 1:4 wird nicht spurlos an ihnen vorübergehen“, lautet seine ernste Vorhersage.
Wirtschaftlich gesehen ist das Ende im Wettbewerb eine Katastrophe, da dem BVB bedeutende Gelder durch die Lappen gehen. Effenberg macht eine Rechnung auf: „An diesem einen Abend haben sie zehn, elf, zwölf Millionen Euro verspielt. Das könnte noch verheerende Folgen haben.“ Das berichtet „Sport1“.
Der einstige Star des FC Bayern meint, dass die ausbleibenden Millionen auch die personelle Zukunft des Teams prägen könnten. Er ist überzeugt, dass sich die Niederlage auf die Zusammenstellung des Teams auswirken wird. „Gerade Karim Adeyemi, Nico Schlotterbeck oder Serhou Guirassy, die seit geraumer Zeit Gegenstand von Spekulationen über einen Abschied aus Dortmund im Sommer sind, werden nun ganz genau überlegen, wo sie kommende Saison spielen wollen“, meint Effenberg.
Auf die Klub-Bosse, Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl, kommt seiner Ansicht nach eine enorme Aufgabe zu. Es sei jetzt eine „Herkulesaufgabe“, die passenden Konsequenzen aus dieser Pleite zu ziehen und für die Spielzeit 2026/27 ein starkes Team auf die Beine zu stellen.
Effenberg fasst den Abend als „wirklich ein ganz, ganz bitterer Tag für den deutschen Fußball insgesamt und besonders für Borussia Dortmund“ zusammen.
Jedoch hat der BVB kaum Gelegenheit, sich von dem Schock zu erholen. Schon am Samstag (28. Februar 2026/18.30 Uhr) wartet mit dem Match zu Hause gegen den FC Bayern die nächste riesige Hürde. Effenberg sieht nur eine Möglichkeit: „Sie müssen gewinnen.“
Seine unmissverständliche Forderung ist: „Ich lege mich fest: Schon bei einem Unentschieden wäre das Titelrennen entschieden, bei einer Dortmunder Niederlage erst recht.“ In dem Fall könnte die Meisterschale sofort nach München gesendet werden. Ein komplettes Infragestellen der Saison wäre dann nötig, mit dem frühen Scheitern im DFB-Pokal, in der Champions League und im Meisterschaftskampf. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

