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DFB-Pokal der U19Köln jubelt: Aschermittwoch ist für Frankfurt alles vorbei

Torjubel nach dem Tor zum 1:1 durch Torschütze Fynn Schenten (U19 des 1. FC Köln) gegen Inter Mailand.

Copyright: IMAGO/Maximilian Koch

Die U19 des 1. FC Köln durfte im Pokal bei Eintracht Frankfurt jubeln. Das Foto entstand beim Youth-League-Spiel in Köln gegen Inter Mailand. 

Aktualisiert

Die U19 des 1. FC Köln traf am Aschermittwoch im Viertelfinale des DFB-Pokals auswärts auf Eintracht Frankfurt. Nach Rückstand drehte der FC die Partie und steht im Halbfinale!

Auch bei der U19 des 1. FC Köln jagt ein Highlight das nächste. Nach dem Youth-League-Spiel vor 50.000 Fans im Rhein-Energie-Stadion Anfang Februar gegen Inter Mailand (1:3) gab es nun das Pokalspiel bei Eintracht Frankfurt.

Am Aschermittwoch hieß es für die Eintracht: Alles vorbei im DFB-Pokal! Und Köln feiert weiter: Halbfinale. Die Auslosung fand gleich im Anschluss an das Spiel statt, Losfee: U18-Bundestrainer Hanno Balitsch, der als Profi 2001 bis 2002 beim FC spielte. Er bescherte den Kölner Junioren ein unangenehmes Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg.

1. FC Köln: U19 steht im Halbfinale des DFB-Pokals

Die Kölner Mannschaft von Erfolgstrainer Stefan Ruthenbeck (53) konnte mit Fynn Schenten an den Start gehen. Der 18-jährige Stürmer gehörte zuletzt des Öfteren dem Profikader an. Auch David Fürst (18) war dabei, er stand in Stuttgart erstmals im Profikader.

Köln startete gut in die Partie: Schenten und Lennard Völp hatten die ersten guten Chancen. Nach 25 Minuten aber erst einmal eine kalte Dusche: Leonidas Tsiokos schoss die Eintracht in Führung. Vor der Pause wollte Köln unbedingt noch antworten, aber Schenten hatte bei zahlreichen Großchancen kein Glück.

Dann holte er noch einen Elfmeter heraus, scheiterte aber auch vom Punkt an Frankfurts Keeper Emil Möhler. Es ging mit dem 1:0 für die Gastgeber in die Kabine. 

Nach der Pause drehte Köln das Spiel mit einem Doppelschlag. Zunächst traf Arian Römers nach einem Eckball (Eintracht-Keeper Möhler sah da nicht gut aus) zum Ausgleich (53.). Nur fünf Minuten später stellte Assad Kotya-Fofana auf 2:1 für den FC. Sein Hammer aus knapp 40 Metern war mehr als sehenswert!

Bis zum Schlusspfiff hatte Köln nur noch wenige brenzlige Situationen zu überstehen. Eigene Chancen konnten derweil nicht verwertet werden, vor allem Schenten scheiterte an diesem Tag mehrfach.

Die Kölner U19 war zuvor mit Siegen gegen Bochum und den Hamburger SV erfolgreich in die Hauptrunde der Deutschen Meisterschaft gestartet. Ruthenbeck ist stolz auf seine Jungs, sagte zuletzt: „Das Team marschiert, bringt eine enorme Mentalität und viel Leidenschaft ein und kann für jeden Gegner sehr unangenehm sein.“

Luca Waldschmidt, Marius Bülter und Said El Mala gehen zum Geheimtraining ins Franz-Kremer-Stadion.

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