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Druck in Köln?Kwasniok mit feiner Spitze gegen Bayers Meistermacher Alonso

Der 1. FC Köln muss in den kommenden Wochen noch ein paar Ergebnisse einfahren, um die Klasse zu halten. Wie geht Trainer Lukas Kwasniok mit dem Druck im letzten Saisondrittel um?  

Jetzt gilt es! Im US-Sport nennt man diese Phase „Crunchtime“ – wenn es drauf ankommt und kracht! Der 1. FC Köln muss in den kommenden Wochen zeigen, dass er reif für eine längere Zukunft in der Bundesliga ist.

Nach 22 Spieltagen liegt der FC mit 23 Punkten auf Rang zwölf der Tabelle. Auf den Relegationsplatz 16 (Bremen) sind es nur vier Zähler Vorsprung. Die Anspannung steigt also. Und am Samstag kommt der Tabellendritte TSG Hoffenheim ins Rhein-Energie-Stadion (21. Februar 2026, 15.30 Uhr/Sky und Liveticker auf EXPRESS.de).

Kwasniok blickt nach Madrid: Alonso erlebt das letzte Saisondrittel nicht mehr

Wie beurteilt Kölns Trainer Lukas Kwasniok (44) die Ausgangslage seiner Mannschaft? Und wie geht er mit dem Druck um? Vor dem letzten Saisondrittel sagt der Coach: „Es ist nichts Neues, jede Saison läuft gleich ab. Du kannst sie immer dritteln, erst recht, wenn du am 34. Spieltag wie wir gegen die Bayern spielst. Wir haben elf, 22, dann 33 Spiele hinter uns gebracht mit der eventuellen Option eines Finales in München.“

Vor dem 23. Spieltag herrscht bei Kwasniok sogar große Vorfreude: „Jetzt geht es ins letzte Drittel. Ich finde, es ist das schönste Drittel der Saison, auch für den Trainer – dann geht es ans Eingemachte.“

Kwasniok liefert dabei noch eine feine Spitze gegen den Leverkusener Double-Trainer Xabi Alonso (44) ab: „Viele und zwar echt bekannte Namen erleben ja das letzte Drittel schon gar nicht mehr. Die gehen zu Real Madrid und sind schon nicht mehr da.“ Alonso wurde im Januar 2026 nach dem verlorenen spanischen Supercup-Finale nach nur sechs Monaten im Amt entlassen. Der Spanier holte mit Bayer 2024 den ersten Meistertitel und den DFB-Pokal.

Beim Blick auf Alonsos Schicksal sagt Kwasniok weiter: „Deswegen freue ich mich, mit dem 1. FC Köln ins letzte Drittel gehen zu können. Wohl wissend, dass die Aufgabe keine leichte sein wird. Aber das habe ich schon zu Beginn der Saison gewusst. Ich habe mich darauf eingestellt, dass es bis zum 34. Spieltag geht. Um ehrlich zu sein, war mein Ziel, es nach 33 Spielen zu schaffen. Dann hätten wir einen sehr guten Job gemacht.“

Doch so weit ist Köln noch nicht. Laut Kwasniok müssen noch vier Siege eingetütet werden, um die nötigen Punkte beisammen zu haben. Das Kölner Restprogramm: Hoffenheim (Heim), Augsburg (Auswärts), Dortmund (H), Hamburger SV (A), Mönchengladbach (H), Frankfurt (A), Bremen (H), St. Pauli (A), Leverkusen (H), Union Berlin (A), Heidenheim (H), FC Bayern München (A).

Gegen einige Gegner sind Siege Pflicht, negative Gedanken will der FC-Trainer gar nicht erst aufkommen lassen: „Wir sind eng beieinander, sind total fokussiert und haben die Leistung im Blick. Und ich glaube nicht, dass irgendjemand sagen kann, dass es zuletzt leistungstechnisch ein Desaster war. Ganz im Gegenteil. Das gibt uns in jedem Spiel, auch gegen Hoffenheim, die Möglichkeit, zu gewinnen. Ich glaube daran, dass Leistung früher oder später belohnt wird.“  

Generell geht Kwasniok das letzte Drittel also mit Mut und Leidenschaft an: „Die Ausgangsposition hätte deutlich schlechter sein können. Wir sind mittendrin, statt nur dabei. Und wir attackieren – auch schon gegen Hoffenheim mit voller Überzeugung.“

Said El Mala (1. FC Köln) sprintet beim Aufwärmen auf dem Platz.

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