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Sechs-Tore-Spektakel in Freiburg Alario-Gala und VAR retten Bayer im Breisgau

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Bayer Leverkusens Lucas Alario (2.v.l.) schnürte am Sonntag im Spiel beim SC Freiburg einen Doppelpack. Hier jubelt er mit seinen Teamkollegen über sein Tor zum zwischenzeitlichen 2:1.

Freiburg – Am Sonntag herrschte in Freiburg so richtiges Schweinewetter. Doch nicht nur die kalt-nassen Bedingungen machten Bayer Leverkusen anfangs gehörig zu schaffen, sondern auch der Gegner SC Freiburg – sowie das eigene, fahrige Spiel.

Doch die Werkself und Coach Peter Bosz (56) konnten sich – wieder mal – bei einem bedanken: Doppelpacker Lucas Alario (28), der auch im Breisgau seinen Torlauf fortsetzte und sein Team auf die Siegerstraße brachte.

Lucas Alario dreht für Bayer Leverkusen das Spiel

Alario in absoluter Tor-Laune! Der argentinische Angreifer – vor der Saison noch als ein ganz heißer Wechselkandidat gehandelt – knipste im dritten Liga-Spiel in Folge, dem 1:0-Siegtreffer in Mainz vor zwei Wochen hatte er beim 3:1 gegen den FC Augsburg einen Doppelpack folgen lassen. Zwischendurch hatte Alario auch noch beim 6:2 in der Europa League gegen OGC Nizza getroffen. Nun ließ er es in der Bundesliga wieder zweifach klingeln.

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Lucas Alario (vorne) erzielte im Auswärtsspiel beim SC Freiburg seine Saison-Tore vier und fünf der laufenden Bundesliga-Saison.

Allerdings hatte die Werkself beim Team von Kult-Coach Christian Streich (55) einen amtlichen Stotter-Start hingelegt – und war schon nach drei Minuten kalt erwischt worden: Die Freiburger kamen mit einer Traum-Kombination blitzschnell nach vorne, Lucas Höler (26) veredelte den Angriff mit dem Treffer zur 1:0-Führung.

Vier Minuten später wäre es für Bayer beinahe so richtig knüppeldick gekommen: Höler flankte auf Jonathan Schmid (30), der die Pille volley im Leverkusener Kasten versenkte. Doch der Franzose stand hauchdünn im Abseits.

Video-Assistent Felix Zwayer rettet Bayer Leverkusen vor Bender-Rot

Kurz darauf hatte die Werkself erneut Riesen-Glück: Routinier Sven Bender (31) riss den frei aufs Tor zulaufenden Höler um, Schiedsrichter Benjamin Cortus (38) zeigte dem Leverkusener nach 22 Minuten Rot. Notbremse!

Aber Video-Referee Felix Zwayer (39) meldete sich über Funk bei Cortus – und wies seinen Kollegen im Stadion darauf hin, dass Bayers Abwehrmann Edmond Tapsoba (21) wohl noch hätte eingreifen können. Cortus korrigierte seine Entscheidung daraufhin: Nur Gelb für Bender.

Aber auch ansonsten kam Bayer überhaupt nicht ins Spiel – bis dann plötzlich Alario seine erste Chance eiskalt nutzte und links unten zum 1:1 einschoss (29.). Und der Argentinier drehte noch vor der Pause das Spiel: Über Ex-FC-Juwel Florian Wirtz (17) und Kapitän Lars Bender kam der Ball in die Mitte, wo Alario goldrichtig stand und humorlos versenkte.

Joker Nils Petersen vom SC Freiburg macht es noch mal spannend

Im zweiten Abschnitt stellte dann Nadiem Amiri (24) mit einem Traum-Schlenzer aus 20 Metern auf 3:1 für Bayer (64.). Die Entscheidung? Noch nicht!

Denn Freiburg-Joker Nils Petersen (31) gelang für die Gastgeber keine zehn Minuten später der Anschlusstreffer (72.) – 2:3!

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Joker Nils Petersen (M.) gelang in der Schlussphase für den SC Freiburg der 2:3 Anschlusstreffer im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen. Am Ende mussten sich die Breisgauer aber mit 2:4 geschlagen geben.

Doch auch Bosz bewies bei seinen Wechseln ein goldenes Händchen: Jonathan Tah (24) – erst elf Minuten auf dem Platz – stieg nach einer Ecke am höchsten und köpfte wuchtig zum 4:2 für die Werkself ein. Damit war der Deckel drauf. Bayer bleibt damit auch im sechsten Bundesliga-Spiel ungeschlagen und verteidigte Champions-League-Platz vier.

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