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DFB-Pokal ARD-Moderatorin Esther Sedlaczek bei TV-Comeback bedrückt: „So banal wie nie“

Esther Sedlaczek hält bei ihrem TV-Comeback in der ARD die Armbinde mit dem Peace-Symbol in die Kamera, mit der Union Berlin und der FC St. Pauli im Pokal-Duell aufliefen.

Esther Sedlaczek bei ihrem TV-Comeback bei der Übertragung zum DFB-Pokal am 1. März 2022 in der ARD. Sie hält die Armbinde mit dem Peace-Symbol in die Kamera, mit der Union Berlin und der FC St. Pauli im Pokal-Duell aufliefen.

Mit gedämpfter Stimmung ist Esther Sedlaczek nach drei Monaten Baby-Pause in der ARD zurückgekehrt. Sie moderierte die Übertragung zum DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Union Berlin und dem FC St. Pauli.

Nur sechs Wochen Pause lagen zwischen Achtelfinale und Viertelfinale im DFB-Pokal, die Baby-Pause von ARD-Moderatorin Esther Sedlaczek (36) dauerte mit drei Monaten doppelt so lange. Dennoch erstaunlich früh meldete sich die TV-Lady am Dienstagabend (1. März 2022) dann aber wieder in der „Sportschau“ im Ersten zurück.

Gemeinsam mit Experte Bastian Schweinsteiger (37) meldete sie sich zum Viertelfinale zwischen Union Berlin und dem FC St. Pauli. Auf dem ersten Auftritt im neuen Jahr lag für Sedlaczek allerdings ein spürbarer Schleier.

DFB-Pokal in der ARD: Esther Sedlaczek feiert ihr Comeback

Der Vorlauf zum ersten Viertelfinal-Spiel im DFB-Pokal war durch den „Brennpunkt“ zu Russlands Angriff auf die Ukraine stark verkürzt, erst elf Minuten vor dem Anstoß ging das Erste mit der Sportschau auf Sendung. Für mehr als eine Blitz-Einschätzung vor der Übergabe an Kommentator Tom Bartels (56) war da gar keine Zeit.

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Von Nervosität nach einem Vierteljahr mit Mutter-Glück statt Fußball-Stress dabei keine Spur, wenngleich Sedlaczek um die allgemeine Bedrückung wegen der Lage in der Ukraine keinen Hehl machte. „Ehrlich gesagt fühlt sich Fußball in Zeiten wie diesen so banal an wie nie“, begrüßte sie das Publikum zu Beginn der Übertragung.

Esther Sedlaczek spricht bei ARD-Comeback über schwere Zeiten

Gemeinsam mit Schweinsteiger hielt sie kurz darauf eine Armbinde mit dem Peace-Symbol in die Kamera, die die Akteure beider Mannschaften als Symbol für den Frieden am rechten Arm trugen.

„Wir erleben Zeiten, die wenige von uns so kannten und auch nie kennen wollten“, sagte Sedlaczek bei der Abmoderation, ehe Bartels aus dem Stadion an der Alten Försterei das Wort übernahm.

Weil Sedlaczek mit Schweinsteiger aus dem Studio in Köln moderierte, war es für die gebürtige Berlinerin trotz Beteiligung des FC Union kein echtes Heimspiel. Privat schlägt das Herz der Tochter von Schauspieler Sven Martinek (58) ohnehin für die Berliner Hertha, die sich im Stadt-Duell im Achtelfinale die Zähne an den „Eisernen“ ausgebissen hatte. (bc)

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