Halbes Dutzend eingeschenkt SV Darmstadt ballert sich auf Platz zwei und Aue in 3. Liga

Die Spieler von Erzgebirge Aue stehen enttäuscht vor dem Gästeblock.

Die Aue-Profis stehen nach der 0:6-Pleite in Darmstadt am Samstag (30. April 2022) und dem feststehenden Abstieg enttäuscht vor dem Gästeblock. Im Hintergrund feiern die Darmstädter mit Feuerwerk.

Tor-Party und Abstiegs-Frust: Der SV Darmstadt gewann am Samstag mit 6:0 gegen Erzgebirge Aue und schoss sich damit auf Platz zwei der 2. Bundesliga. Für die Sachsen steht dagegen der Abstieg in die 3. Liga fest.

Party auf der einen, Wut und Trauer auf der anderen Seite! Die Gefühle nach der Partie des SV Darmstadt 98 gegen Erzgebirge Aue am Samstagabend (30. April 2022) hätten unterschiedlicher nicht sein können.

Die Lilien ballerten sich mit dem 6:0-Sieg auf Platz zwei der 2. Bundesliga und Erzgebirge Aue damit in die 3. Liga! Die Sachsen müssen nach zuletzt sechs Jahren in Deutschlands zweithöchster Spielklasse den bitteren Gang in Liga drei antreten.

2. Bundesliga: SV Darmstadt ballert sich auf Platz zwei

Vor den abschließenden zwei Saisonspielen verdrängten die Lilien dank des besseren Torverhältnisses den punktgleichen SV Werder Bremen (beide 57) vom direkten Aufstiegsplatz und verschafften sich wieder ein Drei-Punkte-Polster vor den weiteren Rivalen Hamburger SV und FC St. Pauli.

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Vor 13.850 Zuschauern trafen Tim Skarke (18./39.), Luca Pfeiffer (16.), Braydon Manu (19.), Mathias Honsak (74.) und Tobias Kempe (90.) für die Darmstädter, die nun gute Chancen haben, nach fünf Jahren in der Zweitklassigkeit ins Oberhaus zurückzukehren.

„Es ist einer der schwärzesten Tage in meiner Fußballerkarriere. Natürlich verstehen wir die Unzufriedenheit der Fans. Wir können uns für diese Leistung nur entschuldigen. In der Summe ist das das Resultat der Saison. Die Enttäuschung ist bei allen riesengroß“, sagte Aues Sören Gonther nach der Partie bei Sky.

Im Gefühl des sicheren Sieges nahmen die Gastgeber im zweiten Durchgang ein bisschen das Tempo heraus und schonten sich damit schon ein wenig für die schwere Aufgabe am kommenden Freitag (6. Mai) bei Fortuna Düsseldorf. (dpa/sid)

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