Der Super-GAU ist perfekt! Aufgrund ausstehender Zahlungen, die nicht rechtzeitig beglichen wurden, muss 1860 München in die Regionalliga zwangsabsteigen.
1860 München stürzt ab!Investor Ismaik zahlt nicht: „Löwen“ müssen zwangsabsteigen

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Investor Hasan Ismaik bei einem Besuch der Geschäftsstelle von 1860 München.
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Giesing ist im Schockzustand! Am Mittwoch um 17.14 Uhr wurde es zur traurigen Tatsache: Für den TSV 1860 München ist alles aus. Die Lizenz für die 3. Liga wird dem Traditionsklub verwehrt, weil die Rettungsaktion im letzten Moment scheiterte. Die Ursache dafür: Geldgeber Hasan Ismaik (49) hat die finanzielle Unterstützung gestoppt.
Ein Betrag von 2,7 Millionen Euro war die offene Forderung, die bis zum Schluss nicht beglichen wurde. Bis zum Mittwochmittag um 14.30 Uhr tauschten die Juristen beider Lager etwa 150 E-Mails aus. Sogar Fachleute für Insolvenzrecht wurden hinzugezogen. Aber das Ergebnis war niederschmetternd: Es kam keine Zahlung zustande. Das berichtet „bild.de“.
1860 München musste bereits 2017 in die Regionalliga zwangsabsteigen
Ein wahr gewordener Albtraum für alle Anhänger der Löwen, der schmerzhafte Déjà-vu-Gefühle auslöst. Bereits im Jahr 2017 hatte Ismaik dem Verein die Unterstützung entzogen und die Bezahlung für die Lizenz der dritten Liga verweigert.
Das Resultat war damals wie heute identisch: der schmerzhafte Abstieg in die Regionalliga. Gernot Mang, Präsident von 1860, zeigt sich schockiert: „Diese Entwicklung ist besonders enttäuschend, da sowohl die Geschäftsführung als auch die Vertreter des Muttervereins auf die Einhaltung der getroffenen Zusage vertraut haben.“ Er fügte hinzu, man habe sich stets zu Kompromissen bereit erklärt, könne aber nicht gegen „satzungs- und verbandsrechtliche Vorgaben“ verstoßen.
Ebenso äußert sich Geschäftsführer Manfred Paula zutiefst ernüchtert: „Ich bedauere die Nichteinhaltung der Finanzierungszusage durch den Gesellschafter HAM International. Bis zuletzt war ich fest davon überzeugt, dass eine Lösung gefunden werden kann.“ Nun müsse man alle Energie darauf verwenden, „einen schlagkräftigen Kader für die kommende Saison in der Regionalliga Bayern aufzustellen.“
Die Anspannung bleibt jedoch riesig! Es ist nämlich absolut offen, ob Ismaik die benötigte Summe von etwa einer Million Euro für den Spielbetrieb in der Regionalliga zur Verfügung stellt. Sollte auch dieses Geld nicht fließen, steht der Traditionsklub vor dem finanziellen Ruin.
Anstelle von Reisen nach Düsseldorf oder Rostock stehen für die Sechzger nun Fahrten in bayerische Ortschaften wie Buchbach, Vilzing oder Aubstadt an. Ein kleiner Lichtblick: Ein Derby gegen die Reserve des FC Bayern wird es wieder geben.
Jetzt ruht die primäre Erwartung darauf, dass sich ein Abnehmer für die Anteile von Ismaik findet. Der jordanische Geschäftsmann bemüht sich seit etwa einem Jahr, seine 60 Prozent zu veräußern – bislang vergeblich.
Eine Vereinbarung mit einem Unternehmer aus der Schweiz scheiterte im Juli 2025, nachdem der Notarbesuch bereits stattgefunden hatte. Der ehemalige Nationalspieler Thomas Hitzlsperger (44) signalisierte ebenfalls Interesse, stellte seine Ambitionen aufgrund der verfahrenen Situation beim Klub aber zunächst zurück. (red)
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