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Zitterpartie bei 1860Frist für Lizenz abgelaufen – Fans bangen um ihren Verein

TSV 1860 München

Copyright: Christoph Reichwein/dpa

Bis heute um 17.00 Uhr mussten die Unterlagen beim DFB vorliegen. (Archivbild)

Lizenz-Drama bei 1860: Lässt Ismaik die Löwen fallen?

München – Die Luft bei 1860 München ist zum Schneiden dick! Der Verein bangt um seine Existenz in der 3. Liga. Eine entscheidende Deadline ist verstrichen, doch Klarheit gibt es keine. Was passiert jetzt mit den „Löwen“?

Die Hängepartie um eine mögliche Zwangsversetzung des TSV 1860 München in eine tiefere Spielklasse spitzt sich zu. Am Mittwoch (3. Juni 2026) um 17 Uhr endete die Frist, bis zu der der Verein dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) die erforderlichen finanziellen Nachweise für die Lizenz vorlegen musste. Unmittelbar danach: Funkstille. Kein Wort vom Klub, kein Lebenszeichen vom kontroversen Geldgeber Hasan Ismaik.

Der DFB hält sich in dieser Phase des Lizenzierungsprozesses wie üblich bedeckt und kommentiert keine einzelnen Klubs. Ein Verantwortlicher des TSV 1860 vertröstete auf Anfrage nur und kündigte an, man werde sich „zu gegebenem Zeitpunkt“ äußern. Unterdessen harrten loyale Anhänger bei strömendem Regen vor der Geschäftsstelle in der Grünwalder Straße 114 aus, voller Angst um ihren Klub. Von den Bossen des Vereins war weit und breit nichts zu sehen.

Geht es um eine Finanzlücke von 2,7 Millionen Euro?

Der Nachweis der Liquidität war für die Münchner heute entscheidend. Gerüchten zufolge fehlten dem Verein 2,7 Millionen Euro, um die Lizenzauflagen zu erfüllen. Die Situation spitzte sich dramatisch zu, als Geldgeber Ismaik bereits zugesagte Kreditverträge kündigte und dem Stammverein ein Ultimatum mit Forderungen stellte. Dennoch keimte zuletzt wieder Hoffnung auf eine Verständigung auf.

Laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ schrieb Ismaik: „Ich denke, wir bleiben in der dritten Liga, und jeder arbeitet besonders hart, um in der dritten Liga zu bleiben“. Er äußerte die Hoffnung, dass ein erneuter Absturz der „Löwen“ in die vierte Liga vermieden werden könne.

Wiederholt sich das Trauma von 2017?

Für die Anhänger ist die aktuelle Lage ein schreckliches Déjà-vu, das böse Erinnerungen an 2017 weckt. Bereits damals, im Anschluss an den Fall aus der 2. Bundesliga, verweigerte Ismaik die Zahlung von etwa 10 Millionen Euro, die für die Lizenz der 3. Liga erforderlich gewesen wäre. Konsequenz war der bittere Gang in die Regionalliga, wo der TSV 1860 von Grund auf neu beginnen musste.

Seit 2011 ist der jordanische Geschäftsmann bei den „Löwen“ an Bord, die die vergangene Spielzeit auf dem achten Tabellenplatz der 3. Liga abschlossen. Jetzt steht der Traditionsverein erneut vor einem möglichen Kollaps, dessen Abwendung scheinbar einzig vom Willen des Geldgebers abhängt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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