Abo

Nur dritte LigaBVB-Frauen verpassen Aufstieg – Superstar Popp spielt Regionalliga

Alexandra Popp

Copyright: Bernd Thissen/dpa

Olympiasiegerin Alexandra Popp spielt nächste Saison mit den BVB-Frauen in der dritten Liga. (Archivbild)

Aufstiegstraum geplatzt: Popp landet in der 3. Liga

Riesen-Enttäuschung in Dortmund! Popps Aufstiegs-Traum mit dem BVB platzt

Mega-Frust bei den BVB-Frauen! Der große Traum vom Titel in der Regionalliga West ist geplatzt, und damit auch der Sprung in die 2. Bundesliga. Für die künftige BVB-Spielerin Alexandra Popp (35) heißt das: In der nächsten Saison geht es nur in der dritten Liga zur Sache.

Ein Schützenfest am letzten Spieltag reichte nicht aus. Der 8:0-Kantersieg über Vorwärts Spoho Köln war am Ende für die Katz. Der Grund: Rivale 1. FC Köln II behielt bei Borussia Mönchengladbach II mit 2:0 die Oberhand und verteidigte so die Tabellenführung. Die niederschmetternde Nachricht erreichte die Dortmunderinnen vor über 2.100 Fans im Stadion Rote Erde – die Stimmung war am Boden.

„Ziehen daraus eine noch größere Motivation“

Der Titel wandert somit nach Köln. Der 1. FC Köln II hat jetzt die Chance, in zwei Relegationspartien gegen Holstein Kiel den Aufstieg in die 2. Liga perfekt zu machen. Svenja Schlenker, BVB-Geschäftsführerin für den Frauenfußball, zeigte Größe in der Niederlage: „Gratulation an den 1. FC Köln“.

Schlenker ergänzte: „Wir sind traurig und enttäuscht, das Saisonziel Aufstieg verpasst zu haben – wir ziehen daraus aber eine noch größere Motivation, den Aufstieg in der kommenden Saison zu realisieren“. Der Mannschaft von Coach Markus Högner fehlten am Schluss lediglich zwei Zähler auf die Domstädterinnen, trotz 21 Siegen, drei Remis und zwei Pleiten. Ein Detail schmerzt besonders: Ein bereits errungener Sieg wurde dem BVB nachträglich wegen eines Wechselfehlers aberkannt.

Popps harte Landung in der 3. Liga

Der beeindruckende Durchmarsch des BVB-Teams findet damit ein jähes Ende. Die Mannschaft, die zur Spielzeit 2021/2022 aus über 50 Frauen gecastet wurde, war viermal in Serie von der Kreisliga aus aufgestiegen. Vor dieser Spielzeit hatte der Club alle Akteurinnen mit Profiverträgen ausgestattet – doch der fünfte Aufstieg in Serie bleibt ein unerfüllter Traum.

Für die ehemalige DFB-Spielführerin Alexandra Popp bedeutet dies, dass sie in der nächsten Saison nur in der dritten Liga auflaufen wird. Die Olympiasiegerin, die 145-mal für Deutschland spielte, hatte nach 14 titelvollen Jahren beim VfL Wolfsburg ihren Abschied erklärt. Sie unterschrieb beim BVB, dem Club ihres Herzens seit Kindertagen, einen Kontrakt bis 2029.

Als Trostpflaster wartet das Derby gegen Schalke

Popp selbst hatte sich mit dem Szenario, in einer unteren Spielklasse anzutreten, schon befasst. „Willst du das? Kannst du das? Zweite Liga, Regionalliga? Das ist nun mal ein großer Unterschied zur ersten Liga und auch zur Champions League“, sagte sie vor Kurzem. Ihre Haltung war aber eindeutig: „Ich will keine Extrawurst, sondern bin voll und ganz dabei – ich nehme alles mit, egal, was kommt.“

Immerhin gibt es einen kleinen Lichtblick für die nächste Spielzeit. Dann kommt es für den BVB und Alexandra Popp zum brisanten Revierderby gegen den frisch aufgestiegenen FC Schalke 04. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Kevin De Bruyne im Trikot
Wut-Abrechnung mit Conte
De Bruyne teilt nach Abgang heftig aus