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Wechsel offiziellFC verliert Vizemeister an Zweitligisten

Jykese Fields im Duell Jason Ponente-Ramirez.

Copyright: IMAGO/HMB-Media

Jason Ponente Ramirez verlor mit dem 1. FC Köln das Finale der U19-DFB-Nachwuchsliga gegen Hoffenheim.

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Der 1. FC Köln muss am Tag nach der Final-Niederlage der U19 ein vielversprechendes Talent ziehen lassen. Jason Ponente Ramirez will sich künftig in der 2. Liga beweisen.

Der 1. FC Köln muss ein vielversprechendes Talent ziehen lassen. Wie EXPRESS.de bereits vor einigen Wochen exklusiv berichtet hatte, verlässt Jason Ramirez Ponente den Klub und schließt sich dem Karlsruher SC an.

Das vermeldete der KSC am Tag nach der bitteren Final-Niederlage der Kölner U19 in der DFB-Nachwuchsliga gegen Hoffenheim. „Mit Jason Ponente Ramirez haben wir einen weiteren jungen, entwicklungsfähigen Spieler für uns gewinnen können, der viel Potenzial mitbringt, sagt KSC-Geschäftsführer Mario Eggimann über den Transfer. Über die Vertragslaufzeit des 19-Jährigen machten die Badener keine Angaben.

Ponente Ramirez war Topscorer der U19

Der Zweitligist muss lediglich die obligatorische Ausbildungsentschädigung nach Köln überweisen, da der Vertrag des Offensivspielers Ende Juni ausgelaufen wäre.

Die FC-Verantwortlichen hätten den Angreifer gerne behalten, konnten das Talent mit italienischem und deutschem Pass nicht überzeugen, einen neuen Vertrag am Geißbockheim zu unterschreiben. Stattdessen will der Top-Scorer der U19, der diese Saison 16 Tore in 35 Spielen geschossen hat, seinen nächsten Entwicklungsschritt in der 2. Liga gehen.

Die Interessenten standen Schlange beim FC-Talent. Die halbe 2. Liga lockte mit Profi-Verträgen. Der SC Paderborn und der 1. FC Nürnberg waren besonders stark interessiert, doch der Karlsruher SC machte am Ende das Rennen.

Mit dem VfB Stuttgart hatte sogar ein Champions-League-Klub ein Auge auf ihn geworfen. Bei den Schwaben sollte Ponente Ramirez zunächst in der Zweitvertretung des Klubs in der 3. Liga reifen und dann den Sprung zu den Profis schaffen.

Nun folgt er Meiko Wäschenbach, der vor anderthalb Jahren den Sprung von Köln nach Karlsruhe wagte. Das Kölner Eigengewächs kam in der abgelaufenen Saison auf elf Spiele.

Mitten in der Saison war er sogar auf dem Sprung zum Stammspieler, gegen Ende hatte Christian Eichner dann aber kaum mehr eine Verwendung für den Mittelfeldspieler. Kommende Saison müssen sich die beiden Kölner dann unter dem neuen Trainer Maximilian Senft beweisen.

Rene Wagner tobt an der Seitenlinie.
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