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Fortunas Kult-Coach wieder gefeuert Gegenwind aus dem Team? Koschinat-Aus kurz vor Training

Trainer Uwe Koschinat von Sandhausen gestikuliert.

Uwe Koschinat am 20. Februar 2020. Der Trainer wurde beim 1. FC Saarbrücken entlassen.

Paukenschlag beim Aufstiegsanwärter: Der 1. FC Saarbrücken hat sich von Coach Uwe Koschinat getrennt. Der Klub sah die sportlichen Ziele in ernster Gefahr.

Uwe Koschinat (51) ist nicht mehr Trainer des 1. FC Saarbrücken. Der frühere Kult-Trainer von Fortuna Köln, der den Klub einst zurück in die dritte Liga brachte, wurde im Saarland nach einer Misserfolgsserie mit nur einem Sieg aus acht Partien am Montag (10. Oktober 2022) freigestellt.

Der Klub hatte den Aufstieg als klares Ziel formuliert und dem Nachfolger von Ex-FC-Profi Dirk Lottner (50) einen starken Kader zur Verfügung gestellt, der aber die Erwartungen unter Koschinat nicht erfüllen konnte. Im Vorjahr hatte Koschinat die Mannschaft noch auf Platz sieben geführt, nun sollte die Rückkehr in die zweite Liga folgen.

1. FC Saarbrücken trennt sich von Coach Uwe Koschinat

Doch nun sahen die Verantwortlichen die Aufstiegspläne in akuter Gefahr. „Unsere gemeinsame Analyse mit Präsidium und Trainer hat ergeben, dass es sinnvoll ist, für das Erreichen weiterführender Ziele einen neuen Reizpunkt zu setzen. Wir wünschen ihm für seine weitere Karriere alles Gute“, sagte FCS-Manager Rüdiger Ziehl (44) zu Koschinats Freistellung.

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Koschinat hatte lange Jahre erfolgreich Fortuna Köln trainiert, war dann aus der Südstadt zu Zweitligist Sandhausen gewechselt. Da musste er zu Beginn der vergangenen Saison gehen. Nun akzeptiert er die Entscheidung des Vereins: „Unser erklärtes Ziel war es, oben mitzuspielen. Während der ersten acht Spieltage standen wir stabil auf den ersten vier Plätzen, leider hat sich kurzfristig ein Negativtrend entwickelt. In dieser Gemengelage ist es für mich schwierig, den eingeschlagenen Kurs zu halten“, sagte Koschinat.

Offenbar hatte es auch Gegenwind aus der Mannschaft gegeben, so verweigerte Keeper Daniel Batz (31) im Interview mit Magenta TV gleich mehrfach ein Bekenntnis zum Coach.

Ziehl hatte dem Coach dennoch trotz der jüngsten 0:1-Niederlage im Derby in Mannheim am Samstag noch das Vertrauen ausgesprochen. Am Montag dann erschienen die ersten Spieler schon zum Training auf dem Platz, drehten dann aber um und gingen wieder in die Kabine – und bekamen dort die Entscheidung mitgeteilt. Wer Koschinats Nachfolger wird, steht noch nicht fest. Im Pokal in Wadern und am kommenden Wochenende wird ihn ein Interimscoach ersetzen. (ach)

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