Der 1. FC Köln hat mit Said El Mala ein echtes Juwel im Kader. Doch ihn zu verkaufen, ist gar nicht so einfach, denn die Familie spielt eine große Rolle.
Wirbel um SaidSo gefährlich ist „El Mama“ für den FC – was läuft mit dem BVB?

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Die Gespräche waren schon auf der Zielgeraden! Beim 1. FC Köln machte man sich parat für den größten Transfer der Vereinsgeschichte. Said El Mala (19) sollte für rund 50 Millionen Euro zum FC Brentford in die Premier League gehen.
Damit wäre der bisherige Transferrekord der Kölner pulverisiert worden. Anthony Modeste ging in der Saison 2018/19 für 29 Millionen zum China-Klub TJ Tianhai. Der teuerste Abgang von Lukas Podolski brachte dem FC 2012 rund 15 Millionen Euro.
Sabrina El Mala kümmert sich um die Geschäfte und blamiert den 1. FC Köln
Noch bleiben diese Transfers an der Spitze der FC-Rangliste. Auch weil Sabrina El Mala plötzlich ihr Veto einlegte. Am Donnerstag (4. Juni 2026) sagte sie den fast perfekten Wechsel von Said zu Brentford ab. In der Branche ist sie ein unbeschriebenes Blatt, doch sie wirbelt die Szene ganz schön durcheinander. Wie tickt „El Mama“, wie sie rund ums Geißbockheim auch genannt wird, eigentlich? Eins ist klar: Kategorie gefährlich!
Sie gilt als absolute Löwenmama, die nur an ihre Familie denkt und alle zusammenhält. Dass ihre Söhne Malek (21) und Said (19) für die Fußballkarriere in eine gemeinsame Wohnung nach Köln zogen, hat sie natürlich emotional berührt. Nahezu jede Mutter ist traurig, wenn die geliebten Kinder ausziehen. Sabrina lebt mit ihrem Mann Mohammed, Spitzname Moped, in der Region Krefeld.
Vater Mohammed stammt aus dem Libanon, er gilt als äußerst entspannter und geselliger Mensch. „Moped“ spielte lange beim Linner SV (Stadtteil von Krefeld) als Verteidiger. Er führte dort auch seine Jungs an den Fußball heran.
In den ersten fünf Jahren ihrer Karriere wurden Said und Malek von Hakan Namli trainiert. Der Coach weiß, wie die Familie tickt. Er erklärte bei Sport1, wie groß der Einfluss der Eltern ist: „Vor allem in der Erziehung. Die Eltern sind ganz normale Leute. Wahnsinnig bodenständige, liebe Menschen. Der Papa hat hier auch schon beim Linner SV gespielt. Bis zur Landesliga.“
Als ihre Söhne immer erfolgreicher wurden und der Hype um Said immer größer wurde, zeigte Sabrina in den vergangenen Monaten aber ihr wahres Gesicht. Sie riss alles an sich und trennte sich vom langjährigen Berater. Von England-Angeboten wollte sie zunächst gar nichts wissen, ihre Kinder sollten in der Nähe bleiben.
„El Mama“ gründete im Februar 2026 die El Mala Vermögensverwaltungs KG mit Sitz in Krefeld. In der Kommanditgesellschaft laufen nun alle Fäden zusammen, was die finanzielle und geschäftliche Verwaltung der Fußballerkarrieren angeht. Sabrina, die einst am Empfang einer Zahnarztpraxis als Aushilfe arbeitete, leitet als Gesellschafterin die Geschäfte.
In die Fußballbranche startete sie ohne jegliche Erfahrung und mischt jetzt seit einigen Monaten die Szene gewaltig auf. Dabei hat sie verständlicherweise nur die Interessen der Familie im Blick, was für den 1. FC Köln äußerst gefährlich ist. Denn die Beziehungen zu zwei Klubs wurden jetzt schon verbrannt. Brighton wollte Said für gut 35 Millionen Euro kaufen. Der Deal scheiterte angeblich auch an den hohen Handgeldforderungen.
Und jetzt ließ Sabrina zur Überraschung aller den 50-Millionen-Deal mit Brentford auf der Zielgeraden platzen. Dahinter könnte ein Plan stecken, der dem FC gar nicht gefallen wird! Sabrina El Mala hat jetzt ein konkretes 80-Millionen-Euro-Paket für Said vorliegen, wobei der Marktwert schwarz auf weiß mit 50 Millionen Euro datiert ist. Ihr Sohn hätte in Brentford bei einem Fünfjahresvertrag insgesamt 30 Millionen Euro Grundgehalt kassiert. Eigentlich waren sich alle Beteiligten einig!
Said El Mala: Gerüchte um Borussia Dortmund
Dass „El Mama“ kurz vor der Finalisierung ihr Veto eingelegt hat, zeigt allen Parteien, dass nur sie entscheidet, wo Said hingeht. Der 1. FC Köln mit den Verhandlungsführern Tim Steidten und Thomas Kessler, wurde von ihr regelrecht vorgeführt, denn alle Vereine haben gesehen, dass der Klub die Familie nicht unter Kontrolle hat und nicht in enger Abstimmung gearbeitet wird. Interessierte Vereine wissen jetzt, wer die Hosen anhat und wer Ansprechpartner ist.
Der El-Mala-Plan: Im Hintergrund laufen Verhandlungen mit anderen Klubs, wohl auch aus der Premier League. Aber nach Informationen von EXPRESS.de ist ebenso ein Wechsel in der Bundesliga zu Borussia Dortmund denkbar. Said versteht sich bestens mit Nico Schlotterbeck – und in der Szene munkelt man, dass der BVB dafür bekannt sei, mehr Handgeld und Gehalt als Ablöse zu zahlen.
Sabrina (spricht kein Englisch) verhandelt jetzt mit interessierten Klubs. Will sie ihre Kinder in Dortmund sehen? Im Familienumfeld soll auch der gewiefte Geschäftsmann Kerem Bul (spielte mit „Moped“ El Mala bei den Alten Herren im Linner SV) mithelfen.
Er soll auch Beziehungen zu Berater Roger Wittmann pflegen. Das Gesamtpaket von 80 Millionen (50 Ablöse und 30 Gehalt) für Said ist manifestiert. Doch die Familie kann in den Verhandlungen versuchen, die Summen zu verschieben. Heißt: Der FC bekäme beispielsweise nur 30 Millionen Ablöse und die Familie El Mala 50 Millionen an Gehalt und Handgeld.
Fakt ist: Mit der Absage kurz vor dem Brentford-Deal hat Sabrina „El Mama“ dem FC glasklar gezeigt, wer entscheidet. Und wer bei dem Geschäft am meisten profitieren wird.
Die Befürchtungen beim FC: Die Mutter will ihre Söhne am liebsten in der Nähe haben. Dortmund ist nicht weit entfernt von Krefeld. Dort könnte Said in der Champions League spielen. Der BVB einigt sich mit den El Malas auf ein Spitzengehalt und bietet dem FC für den Star nur rund 25 Millionen Euro Ablöse.
Beim FC gibt man sich gelassen, und verweist auf den Vertrag von Said bis 2030 ohne Ausstiegsklausel. Verkaufen MUSS der FC den Youngster bei einem 25-Millionen-Angebot natürlich nicht. Aber einen unzufriedenen Spieler will auch keiner im Kader haben.

