Justin von der Hitz wartet beim 1. FC Nürnberg noch auf seinen Durchbruch. Sein Trainer Miroslav Klose lässt nun durchblicken, dass eine Leihe sinnvoll wäre.
Kein Durchbruch nach WechselWeltmeister legt FC-Eigengewächs Leihe ans Herz

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Miroslav Klose sieht Justin von der Hitz als Offensivspieler. Doch vorne hat der Ex-Kölner aktuell wenig Chancen.

Da ihm beim 1. FC Köln die Perspektive fehlte, entschied sich Justin von der Hitz (19) im vergangenen Jahr zu einem Wechsel. Beim 1. FC Nürnberg wartet der U17-Weltmeister von 2023 seitdem noch auf den großen Durchbruch. Sein Trainer macht ihm wenig Hoffnung auf Spielzeit.
In der vergangenen Saison kam von der Hitz, der als deutscher A-Junioren-Meister zum „Club“ gewechselt war, auf sechs Einsätze in der 2. Bundesliga. Dabei musste er zumeist als Rechtsverteidiger ran.
Von der Hitz soll weiter nach vorne – und verliehen werden
In dieser Position war er beim WM-Titel mit der U17-Nationalmannschaft Ergänzungsspieler, beim FC-Nachwuchs startete er allerdings als offensiver Rechtsaußen durch, war im Meisterschaftsfinale beim 5:4 in Leverkusen als solcher mit einem Doppelpack der Mann des Spiels.
Zuletzt wurde von der Hitz von seinem Trainer Miroslav Klose im Testspiel gegen Waldhof Mannheim sogar als Linksverteidiger aufgestellt. Der Rio-Weltmeister stellte laut dem Portal „Clubfokus“ aber klar: „Er hat links hinten ausgeholfen, das ist überhaupt nicht seine Position. Da ist er nicht eingeplant.“
Auch als Rechtsverteidiger sieht Klose den Youngster eigentlich nicht. „Wir haben mit ihm gesprochen. Er sieht sich auch ein bisschen weiter vorne“, so der frühere Weltklasse-Stürmer, der bei der gerade vorbeigegangenen WM seinen Torrekord verloren hat.
Das Problem: Von der Hitz’ Aussichten in der Offensive sind aktuell eher mau. „Nur da sind jetzt gerade zwei auf seiner Position“, erklärte Klose, der das auch dem Spieler schon so mitgeteilt hat: „Das ist auch klar mit ihm besprochen.“ Beim Testspiel gegen Mannheim agierten Neuzugang Rayan Ghrieb sowie Julian Justvan auf dem rechten Flügel.
Die Lösung? Eine Leihe. Klose machte zwischen den Zeilen mehr als deutlich, dass die Franken von der Hitz diese Option ans Herz legen. „Wichtig ist, dass die Jungs in dem Alter auf die Platte kommen und Minuten sammeln“, so der Nürnberg-Coach: „Wenn es in Richtung der ersten Spieltage geht, möchte ich nicht, dass zehn Spieler nicht im Kader sind – sondern eher woanders spielen.“
