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Konsequenzen aus WM-AusBelgien wirft Trainer raus – kommt Ex-Bundesliga-Star?

Belgien-Trainer Rudi Garcia gibt bei der WM 2026 Anweisungen.

Copyright: Andre Penner/AP/dpa

Rudi Garcia muss nach der Weltmeisterschaft in Belgien seinen Hut nehmen.

Trotz WM-Sieg über USA – Rudi Garcia hat Belgiens Nationalteam bei der WM ins Viertelfinale geführt. Für eine Weiterbeschäftigung bis zur EM in zwei Jahren reicht das aber nicht.

Belgien hat sich trotz des Viertelfinal-Einzugs bei der Fußball-WM von Trainer Rudi Garcia getrennt. Der bis Ende Juli gültige Vertrag des 62-Jährige wird nicht verlängert, wie der belgische Verband einen Tag nach dem WM-Endspiel mitteilte.

„Ich verlasse Belgien in der Liga A der UEFA Nations League und unter den acht besten Mannschaften der Welt“, sagte Garcia laut Mitteilung. Favorit auf seine Nachfolge ist Berichten zufolge dem früheren Bayern-Star Mark van Bommel.

Van Bommel machte sich in Belgien schon einen Namen

Der 49 Jahre alte Niederländer hat als Trainer unter anderem bereits für PSV Eindhoven, den VfL Wolfsburg und Royal Antwerpen gearbeitet. In Antwerpen hatte der einstige Mittelfeldspieler in der Saison 2022/2023 das nationale Double aus Meisterschaft und Pokal gewonnen.

Der 62 Jahre alte Garcia hatte das Amt Anfang 2025 von Domenico Tedesco übernommen und das Team um die Routiniers Kevin De Bruyne und Romelu Lukaku bis ins Viertelfinale geführt. Dort war beim späten 1:2 gegen den späteren Weltmeister Spanien Schluss.

Man habe sich nach „Diskussionen“ mit dem Verband dagegen entschieden, die eineinhalbjährige Reise bis zur EM 2028 in Großbritannien zu verlängern, sagte Garcia.

Besonders in Erinnerung bleiben wird das 4:1 im Achtelfinale von Seattle über Co-Gastgeber USA. Es war das Spiel, für das US-Angreifer Folarin Balogun nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump bei FIFA-Boss Gianni Infantino begnadigt wurde.

„Gemeinsam mit meinem Team bereite ich mich derzeit auf einen neuen Zyklus vor, einschließlich der Ernennung eines neuen Nationaltrainers“, sagte Sportdirektor Vincent Mannaert.

Ein bisschen Zeit für die Entscheidung bleibt dem Verband, das nächste Länderspiel findet im Rahmen der Nations League am 25. September in Italien. (dpa)

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