Jeff Chabot spielte zweieinhalb Jahre lang beim 1. FC Köln, am Wochenende kommt es zum Wiedersehen, wenn der FC beim VfB Stuttgart gastiert.
„Zum Ende hin belastend“Vor FC-Wiedersehen: Chabot erklärt bitteren Köln-Abschied
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Diese Mega-Entwicklung hätten vor vier Jahren selbst die wenigsten Optimisten erwartet: Jeff Chabot (28) entwickelte sich nach seinem Winter-Wechsel zum 1. FC Köln im Januar 2022 zu einem der stabilsten Innenverteidiger der Bundesliga.
Am Geißbockheim wurde der stämmige Defensiv-Spezialist zwar schnell von EXPRESS.de zum neuen „Abwehr-Jeff“ gekürt, mit hüftsteifen und nicht ganz glücklichen Auftritten musste er anfangs aber hart um Spielzeit kämpfen. Die FC-Zeit wurde am Ende trotzdem zur Erfolgsgeschichte, auch wenn der Abschied bitter verlief.
Jeff Chabot träumt noch vorsichtig vom Nationalteam
Chabot schaffte mit dem FC zunächst die Qualifikation für das internationale Geschäft, erarbeitete sich dann auch den Stammplatz unter Trainer Steffen Baumgart (54). Die Wege trennten sich allerdings nach einer ernüchternden Saison und dem Abstieg in die 2. Bundesliga.
Spiele gegen Köln werden für ihn nach seiner schönen Zeit „immer besonders sein“, versicherte Chabot vor dem Wiedersehen im Bundesliga-Topspiel am Samstag (14. Februar, 18.30 Uhr) gegenüber Sky. Er erklärte aber auch: „Zum Ende hin, mit dem Abstieg, war es schon belastend bei so einem großen Klub.“
Auch wenn die Abstiegs-Saison ohne Bruch zwischen Mannschaft und Fans über die Bühne ging, gab es für den zuvor unter Baumgart so stabilen FC regelmäßige Nackenschläge. Von Beginn an steckte Köln ganz tief im Tabellenkeller fest, feierte kaum Erfolgserlebnisse.
Chabot selbst spielte seine beste Saison als Profi und versuchte in der Abwehr zu retten, was zu retten war. Den Erstliga-Verbleib sicherte ihm sein Wechsel für 4 Millionen Euro zum VfB Stuttgart, wo er seitdem in 73 Spielen auf dem Rasen stand.
Sky-Experte Lothar Matthäus (64) brachte Chabot zuletzt sogar für die Nationalmannschaft ins Spiel, der frühere Junioren-Nationalspieler sagte dazu: „Das freut einen natürlich, so etwas zu hören. Ich habe alle U‑Nationalmannschaften außer der A‑Natio mitgemacht. Klar denkt man darüber nach. Alles, was ich machen kann, ist, meine Leistung zu bringen.“


