„Hätten ihn gerne hier gesehen“Vor FC-Wiedersehen: Skhiri wiederholt Köln-Moment in Frankfurt

Steffen Baumgart spricht mit Ellyes Skhiri.

Treffen am Sonntag (3. September 2023) erstmals als Gegner aufeinander: Steffen Baumgart (l.) und Ellyes Skhiri, hier am 13. März 2022.

Ellyes Skhiri trifft am Sonntag erstmals nach seinem Abgang zu Eintracht Frankfurt auf den 1. FC Köln. Vor der Partie hat Steffen Baumgart über das Wiedersehen gesprochen.

von Tobias Schrader (tsc)

Bei diesem Tor dürften die meisten Fans und Eintracht Frankfurt ein Déjà-vu bekommen haben. Ellyes Skhiri (28) läuft bei einem Konter gefühlt über den ganzen Platz bis in den gegnerischen Strafraum, bekommt dort den Ball und verwandelt.

So erzielte Skhiri den zwischenzeitlichen 2:0-Treffer für den 1. FC Köln am 20. Spieltag der vergangenen Saison GEGEN Eintracht Frankfurt.

Ellyes Skhiri trifft erstmals auf den 1. FC Köln

Am Donnerstag (31. August 2023) erzielte er dann genau so einen FÜR die SGE. Im Rückspiel der Conference-League-Playoffs gegen Levski Sofia gelang dem Tunesier das entscheidende 2:0 nach einem Konter – gleichzeitig sein erstes Tor im Frankfurt-Dress.

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Am Sonntag (3. September, 15.30 Uhr/DAZN und im Liveticker auf EXPRESS.de) trifft er dann das erste Mal nach seinem Abgang auf den 1. FC Köln.

Steffen Baumgart (51) durfte zwei der vier Skhiri-Jahre in Köln als Cheftrainer miterleben, sagte am Freitag auf die Leistung seines ehemaligen Schützlings angesprochen: „Natürlich freue ich mich, dass er gut angekommen ist und für seinen sportlichen Erfolg. Seine Tore hätten wir gerne auf unserer Seite.“

Steffen Baumgart über Ellyes Skhiri: „Wir wissen, was auf uns zukommt“

Und weiter: „Bei Flaco (Skhiris Spitzname, Anm. d. Red.) ist es einfach so, dass es schön zu sehen ist, wie er seine Entwicklung weiter macht. Wir hätten ihn gerne hier gesehen, aber nächstes Jahr darf er international spielen.“

In der Mainmetropole erwartet der 51-Jährige wie gewohnt ein schweres Spiel: „Die Eintracht hat einen neuen Trainer, dann gibt es immer leichte strukturelle Veränderungen. Aber da ist jetzt nichts, was wir in ihrem Spiel neu gesehen haben. Frankfurt hat eine sehr gute individuelle Qualität, auch wenn ein Stürmer von ihnen momentan nicht da ist.“

Trotzdem, so Baumgart weiter, „wissen wir schon, was auf uns zukommt. Am Ende sind sie verdient in beiden Spielen weitergekommen und dazu kann man gratulieren. Wir haben wieder eine deutsche Mannschaft mehr im internationalen Wettbewerb.“

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Der FC-Coach erwartet erneut ein sehr emotionales Spiel zweier Vereine, „wo du auch von außen keine Ruhe haben wirst.“

Zudem freue er sich auf das Wiedersehen mit alten Weggefährten wie beispielsweise Frankfurt-Sport-Vorstand Markus Krösche (42) oder aus dem Trainerteam der SGE Martin Daxl (beide aus Paderborner Zeiten).