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Top und FlopBVB-Fans mit speziellem Köln-Gruß und Ekel-Abreise

Aktualisiert

Am Samstag gab es rund um das Spiel von Borussia Dortmund beim 1. FC Köln schöne Fanszenen. Doch einige benahmen sich auch daneben.

Die Einsatzkräfte rund um das Bundesligaspiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund hatten einen weitestgehend entspannten Abend am Samstag (7. März 2026). Rund um das Spiel der beiden Klubs blieb es ruhig, auch wenn der FC mit 1:2 gegen den Tabellenzweiten unterlag.

Beide Fanlager pflegen seit Jahren eine Fanfreundschaft. So kam es zu Szenen, die viele Menschen sonst nur aus dem Eishockey kennen und die sie gerne öfter in der Fußballszene sehen würden.

Fans zelebrieren Freundschaft zwischen FC und BVB

Als Teile der Dortmunder Ultras am Kölner Hauptbahnhof ankamen, wurden sie von Kölnern herzlich empfangen. Videoaufnahmen der Szenen verbreiteten sich am Samstag auch in den Sozialen Netzwerken. 

In zahlreichen Kneipen gab es dann bei herrlichem Sonnenschein das ein oder andere Kaltgetränk vor der Partie. Kölner und Dortmunder feierten friedlich gemeinsam. Etliche gemischte Fanschals waren zu sehen. Auf der einen Seite rot-weiß, auf der anderen schwarz-gelb.

Im Rhein-Energie-Stadion gab es von den Gästefans dann auch noch einen herzlichen Köln-Gruß. Die Borussen präsentierten ein großes Banner mit der Aufschrift: „Geißbockheim als Heimat des 1. FC Köln erhalten“.

Die FC-Familie kämpft seit Jahren für den Ausbau im Grüngürtel, ein Umzug kommt für niemanden in Betracht. Die Kölner Politik hatte in der Vergangenheit schon angeregt, an anderer Stelle ein neues Trainingsgelände zu errichten, beispielsweise in Marsdorf. Einen entscheidenden Durchbruch sehnen alle Beteiligten schon lange herbei.

Mehrere umgekippte Toilettenhäuschen liegen rund um das Rhein-Energie-Stadion.

Copyright: Uwe Bödeker

Umgeworfene Toilettenhäuschen nach dem Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund.

Nach dem Spiel grüßten sich die Fanblöcke im Stadion noch gegenseitig Doch es gab auch Gäste, die sich nicht benehmen konnten.

Ekel-Abreise! Auf dem Parkplatz der Gäste wurden die aufgestellten Toilettenhäuschen umgekippt und teilweise zerstört. Niemand dachte daran, dass es Menschen gibt, die die ausgelaufenen Fäkalien jetzt beseitigen müssen.

Michael Trippel moderiert im Rhein-Energie-Stadion.

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