Alarmstufe Rot beim DFL-Geschäftsführer: 15 Milliarden Euro sind weg!
DFL-Boss rechnet ab15 Milliarden fehlen der Liga – darum fliehen die Top-Stars

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Die Bundesliga verzeichnet eine große Investitionslücke gegenüber anderen Top-Ligen (Archivbild).
Die höchste deutsche Spielklasse verliert zunehmend den Anschluss! Während in England das Geld nur so sprudelt, guckt die Bundesliga finanziell ins Leere. Speziell gegenüber der Premier League aus England wird die Kluft immer gewaltiger.
Jetzt nennt Marc Lenz, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), eine Zahl, die aufhorchen lässt. In der neuen ARD-Dokumentation „Inside Fußball“ erklärte er laut dpa: „Umsatzseitig sind wir sehr wettbewerbsfähig. Kapitalseitig - auch aufgrund von 50+1, das muss man aussprechen - sind es in den letzten zehn Jahren 15 Milliarden an Minderinvestments gewesen“. Ein gigantisches Defizit an Investitionen!
England greift zu: „The Winner takes it all“
Dieses gewaltige Finanzloch hat bittere Folgen: Top-Spieler wie Florian Wirtz, Kai Havertz oder auch Erling Haaland konnten nicht in Deutschland bleiben. Inzwischen kicken sie alle in England. Genau dorthin ist das Kapital gewandert, das hierzulande fehlt. Üppige Geldströme ermöglichen dort international starke Teams und explodierende Gehälter, wie die Doku aufzeigt.
Auch Axel Hellmann, der Vorstandssprecher von Eintracht Frankfurt, schätzt die Lage düster ein. In dem Beitrag äußerte er sich so: „Die Premier League wird ökonomisch immer stärker und wird immer die Möglichkeit haben, mehr oder weniger von allen anderen Clubs in Europa die besten Spieler wegzukaufen. Das ist "The Winner takes it all"“.
Die 50+1-Regel: Ein Bremsklotz für die Liga?
Wo liegt der entscheidende Unterschied? In England gibt es keine Regelung, die vorschreibt, dass ein Klub mehrheitlich seinen Mitgliedern gehört. Hierzulande hingegen existiert die 50+1-Vorschrift. Diese stellt sicher, dass die Mitglieder stets die Mehrheit der Stimmen besitzen. Geldgeber von außen können somit nur beschränkt mitbestimmen.
DFL-Geschäftsführer Lenz bezeichnet 50+1 zwar als das Fundament der Liga. Die Dokumentation stellt klar, dass es für die Bundesliga triftige Argumente gibt, an dieser Vorschrift festzuhalten. Jedoch wird auch betont, dass sie in ihrer aktuellen Ausgestaltung ein klarer Nachteil für den Standort ist, da sie potente Geldgeber abschreckt.
Diese Einblicke stammen aus der ARD-Serie „Inside Fußball – Wer kauft das Spiel?“, die aus drei Teilen besteht. Sie steht ab dem 18. April in der ARD Mediathek zum Abruf bereit. Am 24. April um 23:45 Uhr wird die erste Episode im Ersten ausgestrahlt. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
