„Recht schnell“Ansage vor HSV! Das will Wagner beim FC besser sehen

Der 1. FC Köln muss am Samstag beim Hamburger SV antreten. Die Hanseaten haben bislang eine rabenschwarze Saison erlebt. Köln fährt mutig Richtung Norden.

Willst du Hamburg oben sehen, musst du die Tabelle drehen. Ob dieser Satz auch am Samstagabend noch gereimt werden darf, hängt stark vom 1. FC Köln ab.

Bislang hat der HSV in der neuen Saison jedenfalls noch kein Bein auf die Erde bekommen. Drei Bundesligaspiele, null Punkte, zwölf Gegentore und kein einziger eigener Treffer! Die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin (35) liegt abgeschlagen am Tabellenende. Am Samstag (19. September 2026, 15.30 Uhr/im EXPRESS.de-Liveticker und auf Sky und RTL) darf der FC in der Hansestadt antreten.

FC-Plan: „Weiter aggressiv nach vorn spielen“

Für die Kölner ist es nach den verlorenen Punkten im Heimspiel gegen Bremen (1:1) das nächste Duell mit einem Nordlicht. FC-Trainer René Wagner (38) hat die phasenweise mutlose Vorstellung gegen schwache Bremer genau analysiert. Das Ergebnis ist eine Mut-Ansage vor dem HSV-Spiel.

„Wir haben uns viele Sachen angeschaut. Wir haben mit der Mannschaft klar besprochen, dass wir in einigen Phasen, besonders kurz nach der Halbzeit, die 15 bis 20 Minuten in gewissen Teilbereichen des Spiels nicht mehr mutig genug waren. Das haben wir klar angesprochen. Da müssen wir dafür sorgen, dass die Jungs das Vertrauen haben, weiter aggressiv nach vorn zu spielen und immer wieder den Weg zum Tor zu suchen“, so Wagner.

Für den Trainer sind dies normale Probleme so früh in der Saison, schließlich haben die Jungs gegen Bremen erstmals in dieser Konstellation gemeinsam auf dem Platz gestanden. Aber er weiß auch: „Da müssen wir versuchen, dass diese Themen recht schnell keine Themen mehr sind. Wir haben das intern klar und sachlich analysiert und der Mannschaft gezeigt. Jetzt ist wichtig, dass in diesen Phasen die Spieler, die die Verantwortung übernehmen sollen, sie auch übernehmen werden. Da gehört Skhiri dazu und auch andere Spieler.“

Wichtig: Den HSV unterschätzt in Köln niemand. „Der HSV hat in der vergangenen Saison auch bewiesen, dass sie zurückkommen können. Sie haben die Saison nach einem nicht so guten Start stark beendet. Da ist ein Konstrukt gewachsen, das dem standhalten kann. Ich glaube nicht, dass wir zu einem Gegner fahren werden, wo wir einfach mal drei Punkte mitnehmen können. Sondern ganz im Gegenteil: Die werden sich natürlich jetzt einschwören auf den ersten Heimsieg“, so Wagner. 

Der FC-Coach weiß: „Die Hamburger werden sich bestimmt ein paar Themen anschauen, die sie beschäftigt haben, und versuchen, sie abzustellen. Unsere Aufgabe wird es sein, sie trotzdem wieder vor Probleme zu stellen. Wir versuchen, ihre Schwächen auszunutzen und unsere Stärken auszuspielen.“

Das kann nur mutig und aggressiv gelingen. Wagner kann auch wieder auf seine Leistungsträger zurückgreifen: „Said El Mala ist hundertprozentig fit und ist für uns natürlich eine Startelf-Option.“ Er könnte erstmals gemeinsam mit Mike Moore wirbeln.

Vier Feldspieler werden nicht im Kader stehen, es werden wieder harte Entscheidungen gefällt vor der Abfahrt Richtung Hamburg am Freitagnachmittag (15.30 Uhr). Aber Wagner ist happy, dass er eine volle Kapelle hat: „Das ist eine super Situation. Wir haben vor dem vierten Spieltag 22 fitte Spieler. Das ist nicht normal. Da arbeiten wir alle super zusammen mit den Trainern, den Physios oder der medizinischen Abteilung.“

Hamburgs Albert Lokonga geht gegen Kölns Tom Krauß ins Tackling.
Gute Nachrichten für Fans
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