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1,6 Millionen EuroWagner spricht von Crashkurs beim 1. FC Köln

Seit Wochen stand René Wagner als Trainer beim 1. FC Köln in der Kritik. Nach dem 5:0 im Pokal gegen Union Berlin war er mehr als erleichtert.

Das war Balsam für die Seele!

Der 1. FC Köln hat am Dienstagabend erstmals in dieser Saison eine Glanzleistung über die volle Spielzeit auf den Platz gezaubert. Union Berlin wurde am Ende mit 5:0 abgefertigt. Danach waren nicht nur die Fans happy, die bei der Nullnummer gegen Schalke 04 noch gepfiffen hatten, sondern vor allem Trainer René Wagner (38).

1. FC Köln kassiert im Pokal knapp 1,6 Millionen Euro Prämie

Seine Mannschaft hat im Kollektiv erstmals alles umgesetzt, was den Wagner-Fußball ausmachen soll. Und so konnten dann auch in der Spitze Said El Mala (20) mit einem Doppelpack und einer Vorlage sowie Linton Maina (27) mit einem Tor und einer Vorlage glänzen.

Ganz nebenbei: Für das Erreichen des Achtelfinals gibt es vom DFB eine Prämie in Höhe von 912.755 Euro. Schon in den ersten beiden Runden kassierte der FC 684.566 Euro. Macht in Summe knapp 1,6 Millionen Euro, die der FC sehr gut gebrauchen kann.

Von Wagner-Raus-Rufen zur magischen Pokalnacht in nur vier Tagen! Wagner sagte nach der Partie und dem Wechselbad der Gefühle: „Das war ein bisschen Crashkurs 1. FC Köln. Man hat erlebt, was hier passieren kann, wenn die Leute unzufrieden mit Ergebnissen und Leistungen sind. Und was passieren kann, wenn wir den Fußball auf den Platz bringen, den wir wollen.“

Crashkurs Köln – Wagner muss mit dem emotionalen Umfeld umgehen. Er versucht, die Dinge für ihn sauber einzuordnen: „Gegen Schalke haben wir nicht alles schlecht gemacht, genauso, wie wir gegen Union jetzt nicht alles gut gemacht haben. Im Fußball gehört auch Glück dazu, das hatten wir im Pokal ein bisschen mehr.“

Doch seine Mannschaft zeigte auch dieses Mal den unbedingten Willen und die Gier, Tore zu erzielen, die er eingefordert hatte. Auch nach der Pause gab es beim Stand von 1:0 keinen Rückzug oder Einbruch. Es wurde weiter mutig nach vorn gespielt und gerannt.

„Ich freue mich für die Jungs am meisten, dass sie sich belohnen konnten, und dass die Situationen gekommen sind, in denen sie es durchgespielt haben. Alle hatten den Mut, weiterzumachen. Genau die Sachen, die wir die letzten Wochen immer wieder gepredigt haben“, so Wagner.

Von einem Durchbruch will noch keiner reden, am Sonntag (1. November 2026, 15.30 Uhr, Liveticker auf EXPRESS.de) geht es wieder gegen Union. Dann muss der FC auswärts am 8. Spieltag der Bundesliga in Berlin antreten. Wagner sagt aber: „Das 5:0 gibt uns viel, viel Mut für unseren Weg und die Prozesse, die wir angestoßen haben. Das ist wichtig für mich, aber in erster Linie für den 1. FC Köln. Am Morgen nach dem Pokalspiel werde ich kein flaues Gefühl im Magen haben, sondern eher im Gegenteil ein euphorisches Gefühl.“