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Union überrolltFC wie im Rausch! Befreiungsschlag beim 5:0

Said El Mala (1. FC Köln) nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 gegen Union in der 2. Runde des DFB-Pokals.

Copyright: IMAGO/DeFodi Images

Said El Mala (1. FC Köln) nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 gegen Union in der 2. Runde des DFB-Pokals.

Der 1. FC Köln wollte am Dienstagabend Wiedergutmachung nach der müden Nullnummer gegen Schalke betreiben. Im Pokal ging es daheim gegen Union Berlin.

So verrückt ist der Fußball! Das Stimmungslevel beim 1. FC Köln stieg innerhalb von vier Tagen von null auf hundert!

Flutlicht, Regen, Pokal-Gala – am Dienstagabend (27. Oktober 2026) traf der 1. FC Köln in der 2. Runde auf Union Berlin. Die Mannschaft zeigte nach dem 0:0 gegen Schalke eine super Reaktion! Am Ende gab es ein überragendes 5:0. Die Eisernen wurden regelrecht auseinander genommen!

FC zerlegt Union Berlin im Pokal

Von Beginn an versuchten die Kölner mutig nach vorn zu spielen. Maina, El Mala, Moore und Bülter waren phasenweise in Spiellaune, die Präzision im letzten Drittel ließ aber oft noch zu wünschen übrig.

Doch auch Union kam zu Chancen. In der 30. Minute konnte sich der FC bei Marvin Schwäbe bedanken, der nach einer Ecke den Kopfball des völlig freien van den Bosch stark parierte. Nur zwei Minuten später dann ein Umschalter aus dem Bilderbuch! Krauß erobert den Ball im Mittelfeld, passte auf Maina, der El Mala schickte. Said ließ sich das Ding nicht nehmen und schlenzte zum 1:0 in die Maschen.

Der FC zeigte dann den besten Fußball der Saison. Schnelle Steckpässe, gutes Umschalten, agiles Gegenpressing. In der ersten Hälfte fehlten noch weitere Treffer. Die Fans waren dennoch angetan und klatschten zur Pause.

Gleich danach belohnte sich der FC endlich für den hohen Aufwand. In der 50. Minute zauberten El Mala und Maina, der das 2:0 erzielte! Und es ging munter weiter: El Mala gelang mit links ein wahres Traumtor. Der Doppelpacker überragend (60.).

Köln plötzlich wie im Rausch! Wagner feierte seine ersten persönlichen Festspiele – was für ein Befreiungsschlag nach den Pfiffen und Trainer-Raus-Rufen gegen Schalke. Johannesson und Sebulonsen erhöhten auf 5:0. Vor der Kurve gab es danach Lob für die Mannschaft vom Capo in der Südkurve. Das war genau die richtige Reaktion nach Samstag!

Das Achtelfinale wird am 1. und 2. Dezember 2026 ausgetragen. Der Pokal ist auch finanziell ein lukrativer Wettbewerb. Insgesamt sind rund 83 Millionen Euro im Topf und damit etwa acht Millionen Euro mehr als in der vergangenen Spielzeit. Für die erste Runde gab es 228.189 Euro (im Vorjahr waren es noch: 211.886 Euro).

Für die 2. Runde gibt es 456.377 Euro (Vorjahr: 423.772 Euro). Weitere Prämien: Achtelfinale 912.755 Euro, Viertelfinale 1,83 Millionen Euro, Halbfinale 3,65 Millionen Euro. Der unterlegene Finalist bekommt 4,02 Millionen Euro), der DFB-Pokalsieger 6,04 Millionen Euro. Der Sieger kann also in Summe 13,1 Millionen Euro verdienen.

Im Vergleich zur Schalke-Nullnummer nahm FC-Trainer René Wagner drei Änderungen vor. Alessio Castro-Montes rückte für Sebastian Sebulonsen rein. Als Innenverteidiger bekam Joel Schmied den Vorzug vor Luka Lochoshvili. Und Paul Okon-Engstler ersetzte Isak Johannesson im Mittelfeld. Taktisch wurde hinten auf Dreierkette bzw. Fünferkette mit hohen Außen umgestellt.

So startete der FC im Pokal gegen Union: Schwäbe - Schmied, Simpson-Pusey, Krauß - Castro-Montes, Sosa - Okon-Engstler - Maina, Moore, S. El Mala - Bülter