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FC-Noten gegen UnionPokal-Speedy & El-Mala-Gala: zweimal Eins und viele Zweien

Borna Sosa (1. FC Köln) und Mekhi Gray (1. FC Union Berlin) kämpfen um den Ball.

Copyright: Federico Gambarini/dpa

1. FC Köln gegen 1. FC Union Berlin, 2. Runde, DFB-Pokal: Borna Sosa (1. FC Köln) und Mekhi Gray (1. FC Union Berlin) kämpfen um den Ball.

Der 1. FC Köln traf in der 2. Runde des DFB-Pokals am Dienstag auf Union Berlin. Diese EXPRESS.de-Noten verdienten sich die Profis von René Wagner beim Spiel gegen die Eisernen.

Der 1. FC Köln traf am Dienstagabend (27. Oktober 2026) im DFB-Pokal auf Union Berlin. Die Mannschaft von René Wagner wollte nach dem enttäuschenden 0:0 in der Bundesliga gegen Schalke ein anderes Gesicht zeigen.

Welche Noten und Einzelkritiken EXPRESS.de für den Auftritt gegen Union vergibt, seht ihr hier:

Die Kölner Einzelkritik:

Marvin Schwäbe: Musste zunächst wieder viele lange Bälle schlagen. Glanzparade nach einem Kopfball von van den Bosch. Blieb sicher und spielte aufmerksam mit. Note: 2,5

Joel Schmied: Kompromisslos gegen Skarke, ließ ihn kaum an den Ball kommen. Eine unglückliche Kopfabwehr in der 1. Halbzeit. Aber ansonsten fehlerlos und viel sicherer und flüssiger am Ball als Lochoshvili. Note: 2,5

Jahmai Simpson-Pusey: Überragende Ruhe am Ball. Hielt die Abwehr zusammen und dicht. Ein Augenschmaus. Note: 2

Tom Krauß: Im Ballbesitz als Linksverteidiger in der Dreierkette. Dann gewann er vor dem 1:0 im Zentrum den Ball und es ging schnell zu Maina und El Mala. Richtig starke Partie von Krauß. Räumte mit überragender Grätsche einen Steckpass der Unioner ab. Note: 1,5

Alessio Castro-Montes (bis 63.): Beackerte die rechte Seite mit viel Energie. Nach vorn ein Gewinn und mit einigen guten Flanken. Hinterließ einen besseren Eindruck als zuletzt Sebulonsen. Sein Abschluss kurz vor der Pause ging knapp daneben. Nach einer Stunde ausgepowert. Note: 3

Borna Sosa (bis 81.): Hinten wenig gefordert, nach vorne sehr sicher und bemüht. Machte keine großen Fehler. Note: 3

Paul Okon-Engstler: Startete etwas nervös bei seinem ersten Startelfeinsatz seit Anfang September, hatte technische Problemchen. Dann steigerte er sich und war immer anspielbar im Zentrum. Note: 3

Linton Maina (bis 72.): Pokal-Speedy! Schickte Moore mit feinem Pass zur ersten dicken Chance. War dann wieselflink am Ball, da kam El Mala leider nicht an die Hereingabe. Aber die Fans waren plötzlich voll da. MUSS nach 25 Minuten das 1:0 machen nach toller Vorarbeit von El Mala. Doch Raab konnte den Ball noch an den Pfosten lenken. Super Pass auf El Mala zum 1:0. Scheiterte knapp mit einem Lupfer vor der Pause. Gleich nach der Pause im Strafraum zur Stelle, erzielte das 2:0 nach El-Mala-Pass. Unter tosendem Applaus dann runter. Note: 2

Mikey Moore (bis 72.): Versuchte gleich, gut reinzukommen, und war agil. Aber in den Zweikämpfen oft wenig Durchsetzungsvermögen. Hatte aber Spiellaune und harmonierte viel besser mit El Mala und Maina. Eines seiner besseren Spiele, fiel aber im Vergleich zu Maina und El Mala etwas ab. Note: 3

Said El Mala (bis 81.): Stach links oft gut durch, doch einige letzte Bälle zu ungenau oder von Berlinern geblockt. Dann schickte er Maina sensationell, doch der traf alleine vor der Kiste nur den Pfosten. Beim 1:0 im Said-Style mit rechts ins lange Eck. Beim 2:0 bediente er dann von rechts Maina. Das 3:0 war dann Zucker pur. Mit Links ins lange Eck – überragend! Die Fans feierten ihn mit Sprechchören und eigenem Lied! Note: 1

Marius Bülter: Machte seine Mitspieler schon vor dem Anpfiff heiß. Dann gewohnt fleißig im Anrennen. Erster Abschluss nach 21 Minuten, genau auf Raab im Union-Tor. Wurde von Querfeld im Strafraum geschubst, das war für Schiri Jablonski aber zu wenig für einen Strafstoß. Vorarbeit vor dem 3:0 durch El Mala und dem 4:0 durch Johannesson. Note: 2,5

ab 63. Sebastian Sebulonsen: Kam für den auffälligen Castro-Montes rein und blieb ohne Fehler, und belohnte sich mit dem 5:0. Note: 2

ab 72: Isak Johannesson: Durfte beim Stand von 3:0 die letzten Minuten im Zentrum ran. Erzielte das 4:0. Note: /

ab 72. Jan Thielmann: Kam für Maina rein. War am 4:0 beteiligt mit einem tollen Ball auf Bülter. Note: /

ab 81. Reigan Heskey: Kam rein und schoss drüber. Legte dann das 5:0 von Sebulonsen auf. Note: /

ab 81. Gideon Mensah: Durfte nach längerer Pause mal wieder ran. Note: /

Trainer René Wagner: Durfte endlich mal seine persönlichen Wagner-Festspiele feiern. Der Grund: Wählte eine offensivere und mutige Taktik mit hohen Außen Castro-Montes und Sosa sowie Maina, Moore, El Mala und Bülter an vorderster Front. War an der Seitenlinie wesentlich aktiver als zuletzt und pushte die Jungs nach vorn. Endlich konnte man mal einen Plan über 90 Minuten erkennen. Beste Reaktion nach den Pfiffen und Trainer-raus-Rufen, die ihm sehr weh taten. Note: 2

Schiedsrichter Sven Jablonski: Insgesamt souverän, lag mit einigen Entscheidungen gegen die Kölner aber nicht ganz richtig. Note: 3

Weiter geht es für den 1. FC Köln mit dem nächsten Union-Duell am Sonntag (1. November, 15.30 Uhr). Dann geht es am 8. Spieltag der Bundesliga An der Alten Försterei wieder um Punkte.