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„Ein Volumen, das ist einzigartig“Doppelpack-Isländer ist Kölns neuer Pokal-Held

Isak Johannesson bejubelt das Tor zum 1:1.

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Isak Johannesson war gegen Würzburg der entscheidende Mann.

Isak Johannesson entwickelt sich beim FC zum Pokal-Spezialisten. René Wagner sieht für den Isländer eine Zwischenrolle vor.

Das Spiel hat den 1. FC Köln und seine Fans mal wieder Nerven gekostet. Wie schon in den vergangenen Jahren bedurfte es in der ersten Pokalrunde erneut Dusel.

Die Elf von René Wagner setzte sich beim Drittligisten Würzburger Kickers mit 2:1 durch. Unumstrittener Matchwinner war Isak Johannesson, Kölns neuer Pokal-Held (EXPRESS.de-Note 2). Bereits in der vergangenen Saison schoss der Isländer den FC mit seinem Treffer bei Jahn Regensburg tief in der Nachspielzeit in die zweite Runde. Nun erzielte der Mittelfeldspieler gleich beide Kölner Treffer.

Trainer-Lob für Isak Johannesson

„Beim ersten Tor war bestimmt ein bisschen Glück dabei, aber das zweite macht er überragend“, schwärmte René Wagner. Der FC-Trainer hatte in der zweiten Halbzeit eine neue Rolle für Johannesson. Nachdem sich der FC-Profi die Bälle im ersten Durchgang tief in der eigenen Hälfte abholte, agierte er im zweiten Durchgang deutlich offensiver.

„Ich freue mich, dass er in der Zwischenrolle besser Fuß fasst. Er hat ein Volumen, das ist einzigartig“, sagte Wagner. Gemeint sind damit wohl sowohl Lauf- als auch Aktionsvolumen.

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Johannesson selbst, der beide Tore seiner Verlobten Agnes per Jubel widmete, indem er mit den Fingern ein A formte, strahlte nach den 90 Minuten über beide Ohren und hielt dabei stolz die „Man of the match“-Trophäe in der Hand. Auf die Frage, ob das Ding einen Ehrenplatz im Wohnzimmer bekommt, sagte Johannesson: „Ja, vielleicht ins Wohnzimmer. Vielleicht in Island.“

Aber warum läuft es für ihn ausgerechnet im Pokal so gut? Denn in der Liga hat er sich vergangene Saison nicht durchs Toreschießen ausgezeichnet. Johannesson erzielte lediglich ein mickriges Saisontor. „Ich weiß nicht, im Pokal läuft es bei mir irgendwie. Ich bin sehr glücklich, dass ich der Mannschaft mit den beiden Toren helfen konnte. Das war schwer heute, aber wir sind sehr glücklich, dass wir in die nächste Runde gekommen sind“, sagte der Blondschopf.

In der Nachspielzeit musste er noch mal kurz um seinen Status zittern. Würzburgs Omore hämmerte den Ball aus kurzer Distanz ans Aluminium, schrammte damit Zentimeter am Ausgleich vorbei. „Da war der Puls sehr hoch“, gab Johannesson zu. Am Ende konnte er sich über das glückliche Weiterkommen und eine persönliche Auszeichnung freuen.

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