Said El Mala erlebte ein wechselhaftes Spiel in Würzburg. In Halbzeit eins war er der Aktivposten des FC, in Halbzeit zwei dann fast gar nicht mehr zu sehen. Unter anderem darum ging es in der neuen Folge des FC-Podcasts von EXPRESS und Kölner Stadt-Anzeiger.
Im TV nicht zu sehenDas machte El Mala direkt nach dem Spiel in Würzburg

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Said El Mala liegt mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden.
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Nach über 14 Jahren lief ein Profi des 1. FC Köln in einem Pflichtspiel wieder mit der Rückennummer 10 auf (zuletzt Lukas Podolski am 5. Mai 2012). In der 1. DFB-Pokalrunde bei den Würzburger Kickers (2:1) trug Said El Mala (19) die prestigeträchtige Nummer erstmals.
Der Shootingstar war vor allem in der ersten Halbzeit sehr aktiv, versuchte viel und rieb sich auf, blieb dabei aber auch eher glücklos. Im zweiten Spielabschnitt war vom 19-Jährigen (bis auf den schnellen Einwurf vor dem Ausgleich) dann aber nicht mehr viel zu sehen.
„Sie haben ihm das Leben auch schwer gemacht“
Das merkte auch FC-Reporter Jürgen Kemper in der neuen Folge des FC-Podcasts „Wir waren klar besser“ von EXPRESS und Kölner Stadt-Anzeiger direkt nach dem Spiel an: „In der ersten Halbzeit war er sehr aktiv, hat immer wieder die Dribblings gesucht. Klar, er ist auch mal hängen geblieben, aber auch zwei-, dreimal vorbeigekommen, hatte dann ein bisschen Pech beim Abschluss. Aber da war das Spiel so ein bisschen: Gebt Said den Ball und wir hoffen, dass er irgendwas Tolles für uns macht. Das hat er versucht, wirklich, er hat nie aufgegeben. Und dann muss ich aber sagen, war irgendwie in der Pause so ein Bruch drin, weil in der zweiten Halbzeit hat er sich dann praktisch nur noch festgerannt, wurde natürlich auch sehr oft gedoppelt. Also sie haben ihm das Leben auch schwer gemacht.“
Anders als seine Kollegen Luka Lochoshvili (28) und Gideon Mensah (28) musste El Mala zwar nicht mit Krämpfen vom Platz, wurde kurz vor Schluss aber trotzdem völlig entkräftet ausgewechselt.
KStA-Sportchef Christian Löer verfolgte das Spiel von zu Hause und sagte zu Kemper und FC-Reporter Lars Werner, die beide im Stadion in Würzburg vor Ort waren, mit einem Augenzwinkern: „Berichtet doch mal, weil man im Fernsehen dann relativ schnell raus war. Aber ihr habt ja womöglich noch in der Mixed-Zone erlebt, wie Said El Mala die Kabinentür eingetreten hat.“
Kemper sagte schmunzelnd: „Dazu war er ehrlicherweise nicht in der Lage, weil er danach direkt auf die Massagebank musste. Er hatte ja schon wieder irgendwie so ein bisschen Probleme mit dem Oberschenkel. Und da die Mixed-Zone in Würzburg so klein ist, mussten wir in die Halle ausweichen, in der zufällig die Massagebänke standen. Und da lag Said El Mala drauf. Also mit Eintreten war da nix.“
Für Werner hatte das Zusammenlegen der Mixed-Zone und der Massagebänke aber einen gewissen Charme: „Ja, aber das Ambiente war schön, das muss man wirklich ganz ehrlich sagen. Es war auch noch so richtig ursprünglich in dieser Akon-Arena, wie sie auch immer heißt.“ (tsc)

