Said El Mala ist die heißeste Personalie in diesem Sommer beim FC. Die Frage ist nur: Bleibt er in Köln oder wechselt er zu einem anderen Klub? Lukas Podolski hat zu dem Transfer-Poker eine klare Meinung.
Transfer-Poker um El MalaPodolski: „Wäre gelogen, wenn der FC das sagen würde“

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Lukas Podolski beim Formel-1-Rennen in Monaco.

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Beim 1. FC Köln laufen die Kaderplanungen auf Hochtouren! Am Mittwoch (10. Juni 2026) wurde der Abgang von Denis Huseinbasic zum SC Braga offiziell, doch eine Personalie beschäftigt die Fans und den Verein mehr als alles andere: Said El Mala (19).
Zuletzt schien alles auf einen Deal mit dem FC Brentford hinauszulaufen, welcher dem FC rund 50 Millionen Euro in die Kassen spülen sollte. Die Mutter von Said El Mala und Bruder Malek, Sabrina, schob dem Wechsel jedoch plötzlich einen Riegel vor.
Podolski: Brentford wäre „nicht der passende Verein“ für El Mala gewesen
Das sorgte beim FC für ratlose Gesichter, schließlich hatte Said den klaren Wunsch geäußert, in die Premier League zu wechseln. Brentford hatte dem Vernehmen nach auch nur ein Angebot beim FC abgegeben, weil man sich mit den El Malas weitestgehend einig war und eine Zusage hatte. Nach Informationen von EXPRESS.de hat man beim FC bislang auch noch nicht nachvollziehen können, was genau den Sinneswandel bei der Familie ausgelöst hat.
Nach Ansichten von Lukas Podolski wäre Brentford aber ohnehin „nicht der passende Verein“ für den 19-Jährigen gewesen, wie er in einem Interview mit der „Sport Bild“ verriet.
Auf die Frage, ob die Premier League überhaupt der nächste richtige Karriereschritt für El Mala wäre, entgegnete Poldi: „Er muss die Premier League fühlen, er muss bereit sein, auch vom Kopf. Er muss nicht nach links und rechts schauen, das habe ich auch nie gemacht.“
Der Grund für die letztendliche El-Mala-Absage an Brentford kann mehrere Gründe haben. Aus England heißt es unter anderem, dass der Wechsel daran gescheitert sein könnte, dass Bruder Malek keine schnelle Aufenthaltsgenehmigung bekommen hätte und Brentford ihn somit nicht mitverpflichten wollte.
Der FC steht mit den El Malas jedenfalls weiterhin im engen Kontakt. Es gibt also keine Eiszeit zwischen den Parteien. Thomas Kessler will den Shootingstar auf jeden Fall nicht auf den letzten Drücker verkaufen. Das Transferfenster schließt am Dienstag, 1. September 2026, um 20 Uhr.
„Der FC hat lange Zeit gegen den Abstieg gespielt. Wenn du dann Spieler für diese Summe verkaufen kannst, dann kannst du die Summe in vier, fünf Spieler investieren, oder du investierst in das Geißbockheim. Jeder braucht Geld. Wir als Privatleute, Vereine, Unternehmen, einfach jeder. Und es wäre gelogen, wenn der 1. FC Köln sagen würde: ‚Das brauchen wir nicht‘“, so Podolski.
Das Transfer-Poker wird während der WM weitergehen und man darf gespannt sein, wie sich El Mala, seine Familie und der FC am Ende entscheiden werden.
