„War nicht zufrieden mit ihm“ Trotz FC-Traumtor: Baumgart kitzelt seinen „Spaß“-Macher

Jan Thielmanns Jubelsprung in Frankfurt (am 21. August 2022) konnte sich genauso sehen lassen wie sein Traumtor zum 1:1-Ausgleich für den 1. FC Köln.

Jan Thielmanns Jubelsprung in Frankfurt (am 21. August 2022) konnte sich genauso sehen lassen wie sein Traumtor zum 1:1-Ausgleich für den 1. FC Köln.

Jan Thielmann hat gute Chancen, mit seinem Treffer gegen Eintracht Frankfurt für das „Tor des Monats“ nominiert zu werden. FC-Trainer Steffen Baumgart hat viel Spaß mit ihm, will aber noch mehr.

Was für ein Hammer. Jan Thielmanns Volley-Traumtor sicherte Köln einen Punkt in Frankfurt – und war gleichzeitig eine fette Ansage: Das FC-Eigengewächs hat in dieser Saison ganz viel vor! Gerade nach dem Abgang von Tor-Garant Anthony Modeste (34) wird der 20-Jährige immer wertvoller, auf dem Transfermarkt und für Steffen Baumgart (50)…

Bei der „Golden Boy“-Wahl, der Auszeichnung für den besten U21-Fußballer Europas, kämpft Thielmann aktuell um den Einzug in die Top-40. Seine Aussichten sind glänzend: Mit 6,1 Prozent der Fan-Stimmen ist er Fünfter, zählt also zur Spitzengruppe.

Jan Thielmann erklärt sein Traumtor gegen Eintracht Frankfurt

Kölns Goldjunge ist der U21-Nationalspieler ohnehin längst! Thielmanns Marktwert steigt stetig, wird aktuell auf 7,5 Millionen Euro geschätzt und nur von Mittelfeld-Star Ellyes Skhiri (27/13 Millionen Euro) übertroffen. Bestätigt das Offensiv-Juwel seinen vielversprechenden Saisonstart, wird er die Lücke bald schließen.

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Mit seiner Vorlage gegen Schalke und dem Frankfurt-Treffer hat Thielmann schon jetzt mehr Scorer-Punkte als in der kompletten Hinrunde der Vorsaison gesammelt. Extrem wichtig angesichts des BVB-Wechsels von 20-Tore-Mann Anthony Modeste.

Thielmann erklärt seinen 18-Meter-Kracher der Kategorie „Tor des Monats“ so: „Ich bin mit meinen 1,78 nicht der größte Spieler und auch kein guter Kopfball-Spieler. Deswegen setze ich mich nach hinten ab, um den Ball direkt zu nehmen. Das hat in Frankfurt geklappt, und darüber sind wir alle froh.“

Auch Trainer Steffen Baumgart, der ans komplette Team gerichtet anmerkt: „Es würde mir gefallen, wenn sie alle öfter schießen – vor allem aufs Tor und nicht daneben.“ Ein klassischer Baumgart-Kommentar...

Steffen Baumgart hat „sehr viel Spaß“ mit Jan Thielmann

Genauso typisch: Statt Thielmann mit Lob zu überhäufen, kitzelt der Coach ihn lieber, um noch mehr rauszuholen: „Ich war nicht mit ihm zufrieden. Das weiß Jan auch, weil er zwei, drei Situationen hatte, die mir nicht gefallen haben, die er besser lösen muss. Wir vergessen bei ihm immer wieder, dass er noch ein junger Spieler ist. Dementsprechend hat er auch Schwankungen. Aber für uns entscheidend ist, dass er weitermacht.“

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Natürlich weiß Baumgart, was er an seinem Top-Talent hat: „Jan ist ein Spieler, mit dem wir alle sehr viel Spaß haben und auch weiter Spaß haben werden. In erster Linie, weil er alles raushaut, und deswegen sehe ich seine Entwicklung sehr gut.“

Ob ganz Europa diese Entwicklung bestaunen kann, zeigt sich am Donnerstag (25. August) im Playoff-Showdown bei Fehérvár. In Ungarn muss Köln für den Einzug in die Conference-League-Gruppenphase die 1:2-Hinspiel-Niederlage aufholen. Thielmann: „Wir wollen für uns und den Verein ein Ausrufezeichen setzen und das Ergebnis drehen.“

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