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FC-Star weiter im FokusBasler poltert wegen El Mala: „Nie im Leben“

Mario Basler hat sich mit deutlichen Worten zu den Transfer-Gerüchten um Said El Mala geäußert. Die gehandelten Summen sind für den Ex-Nationalspieler deutlich zu hoch.

Nach den gescheiterten Verhandlungen um Said El Mala (19) blicken immer mehr Experten auf den geplatzten Deal zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund – mit unterschiedlichen Blickwinkeln.

„Für El Mala wäre der Wechsel ein wichtiger Schritt gewesen, das muss man ganz offen sagen“, befand Lothar Matthäus (65). Sky-Kollege Dietmar Hamann (52) prognostizierte: „Wenn er nach Leipzig will, dann wird das auch so kommen, weil sie ja jemanden brauchen.“ Deutlicher als alle anderen wurde aber wie gewohnt Mario Basler (57).

Mario Basler würde keine 30 Millionen für El Mala zahlen

In seinem Podcast „Basler Ballert“ feuerte der frühere Bayern-Star am Dienstag (18. August 2026) in gewohnter Deutlichkeit und nahm auch bei El Mala kein Blatt vor den Mund. Er bescheinigte dem Senkrechtstarter der vergangenen Saison zwar „ein Riesentalent und riesiges Potenzial“, konnte bei den gehandelten Summen aber nur mit dem Kopf schütteln.

„Ich verstehe Borussia Dortmund überhaupt nicht. Ich verstehe auch RB Leipzig nicht, wie man für den Spieler El Mala 50 oder 60 Millionen Euro ausgeben will oder muss“, polterte Basler: „Ich würde nie 60 Millionen für El Mala bezahlen. Nie, nie im Leben.“

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Fotomontage: Said El Mala vor dem Logo von RB Leipzig.

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Basler ging es dabei gar nicht so sehr um fehlende Klasse. Seiner Meinung nach stehe allerdings in den Sternen, wie es nach der herausragenden Debüt-Saison weitergehe. „Ich würde für diesen Spieler auch keine 30 Millionen bezahlen, weil ich einfach nicht weiß, wie er sich entwickelt“, erklärte Basler.

Dass sowohl die letzten BVB-Angebote als auch Offerten aus England (weit) über dieser Summe gelegen hatten, zeigt aber auch: Der Markt für El Mala ist in jedem Fall da. Ex-Nationalstürmer Nils Petersen (37) hatte zu Wochenbeginn allerdings ebenfalls geäußert, für ihn sei der FC-Star die gehandelten 50 Millionen Euro noch nicht wert.

VEEDEL-Umfrage 3 Kommentare

Sollte der FC Said El Mala jetzt noch gehen lassen?

Bei einem attraktiven Angebot sollte der FC es machen.
So kurz vor Saisonstart nur für mehr als 50 Millionen Euro.
Nein! Der FC muss jetzt fest mit El Mala für die Saison planen.

Das große Potenzial wird dem Linksaußen unterdessen von allen Seiten bescheinigt, auch vor seinem in Reichweite gerückten Debüt für die deutsche Nationalmannschaft, das den Marktwert weiter in die Höhe treiben würde.

Basler wiederum verwies darauf, dass El Mala sich noch nicht unter Mehrfachbelastung bei einem Europapokalteilnehmer habe beweisen können. „Er kennt keine internationalen Spiele. Er kennt keinen Europapokal und nicht diese drei Spiele in einer Woche. Da weiß man doch gar nicht, wie er mit dieser Situation umgeht.“

Dass fehlende Europapokal-Erfahrung kein Hindernis für noch deutlich höhere Summen sein muss, zeigt jedoch auch der teuerste internationale Transfer dieses Sommers: Real Madrid legte 125 Millionen Euro für Yan Diomande (19) von RB Leipzig hin, obwohl der Ivorer in der vergangenen Spielzeit mit dem Brause-Klub nicht international vertreten war.

Der FC fordert weiterhin im Gesamtpaket aus Fixsumme und Bonuszahlungen etwa die Hälfte dieser Summe. Nach den gescheiterten Verhandlungen mit dem BVB gilt nun RB Leipzig als Interessent an einer Verpflichtung in diesem Sommer.

Fotomontage: Said El Mala vor dem Logo von RB Leipzig.
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