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„Harte Entscheidungen“FC-Kader zur groß: Für wen es eng wird

Thomas Kessler und René Wagner.

Copyright: IMAGO/Jan Huebner

Thomas Kessler hat harte Entscheidungen angekündigt: Vor dem Pflichtspielstart muss im FC-Kader ausgesiebt werden.

Der 1. FC Köln bereitet sich auf den Pokal in Würzburg vor. Der Kader ist dafür noch zu groß, wenn man bedenkt, dass noch einige Neuzugänge fehlen. Das wollen Thomas Kessler und René Wagner nun ändern.

Es bleiben nur noch wenige Tage bis zum Pflichtspielstart des 1. FC Köln. Schon am Montag geht es für die Mannschaft von René Wagner um die Wurst, bei den Würzburger Kickers gilt: Blamieren verboten.

Die verpatzten Generalproben beim SC Paderborn haben hoffentlich noch mal alle Sinne geschärft und Wagner vor Augen geführt, auf wen er sich beim Start verlassen kann und auf wen nicht.

FC-Transfers hängen in der Warteschleife

Denn Wagner wird vom aktuellen Kader nicht alle mitnehmen können auf der Mission Klassenerhalt. Aktuell befinden sich mit dem frisch verpflichteten Thijs Dallinga 21 Feldspieler im Training – dazu kommen die beiden Verletzten Sebastian Sebulonsen und Timo Hübers.

Darüber hinaus werden noch ein Sechser, ein Linksverteidiger und ein weiterer Offensivspieler gesucht. Das wird Auswirkungen auf den bestehenden Kader haben, kündigt Thomas Kessler an.

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Er sagt: „Wir werden schauen, wie der eine oder andere auf die Entscheidungen in dieser Woche reagieren wird.“ Der Kölner Geschäftsführer kündigte für diese Woche zudem (unangenehme) Gespräche an. „Es wird die ersten harten Entscheidungen geben, weil wir in der Breite im Kader schon einen Sprung nach vorne machen konnten, auch in der Qualität.“

Auch René Wagner weiß, dass er diese Woche harte Entscheidungen treffen muss. Er wird dabei die Eindrücke aus Paderborn einfließen lassen. „Wir müssen gucken, wer noch dazu kommt und wie der Kader am Donnerstag zum Trainingsstart aussieht. Bis dahin müssen wir auch schauen, welche U21-Spieler dabei bleiben. Es geht jetzt darum, den Kader in Richtung Würzburg zu verkleinern. Wenn noch Jungs dazukommen, fallen andere Spieler aus dem Kader raus.“

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Das würde beispielsweise für Jonathan Friemel gelten. Sollte bis Würzburg ein neuer Linksverteidiger kommen, fiele der Youngster sicher durch das Raster. Sein U21-Teamkollege David Fürst dürfte seinen Platz auf der anderen Seite sicher haben.

Der 19-Jährige startet nach der Verletzung von Sebulonsen als Nummer zwei in die Saison. Ansonsten hinterließ Maik Afri Akumu den besten Eindruck der jungen Wilden, der Angreifer war am Ende sogar deutlich auffälliger als Neuzugang Reigan Heskey.

Von den „Etablierten“ müssen sich am ehesten Julian Pauli und Elias Bakatukanda Gedanken machen. Während Pauli gegen Paderborn immerhin 45 Minuten ran durfte, unter dem Strich aktuell aber dennoch nur die Nummer fünf auf der Innenverteidiger-Position ist, bekam Bakatukanda gar keine Spielzeit. Bei beiden läuft es auf eine Leihe hinaus.

Offensiv hängt alles davon ab, ob Mikey Moore, mit dem man sich seit Wochen einig ist, noch am Geißbockheim aufschlägt. Der Engländer ist als Spielmacher eingeplant und würde es damit Luca Waldschmidt ungemein schwerer machen, auf Spielzeit zu kommen. Zuletzt gab es Gerüchte um einen Wechsel zu Hertha BSC. Der Zehner würde gerne in Köln bleiben, könnte sich aber bei einer interessanten Anfrage auch vorstellen, nochmal etwas anderes zu machen.

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