Borussia Dortmund hat sich final aus den Verhandlungen um Said El Mala verabschiedet, dabei ging es am Ende nur noch um Kleinigkeiten. Das sorgt für kritische Worte über das BVB-Vorgehen.
„Fast schon fahrlässig“Deutliche BVB-Kritik nach FC-Poker um El Mala

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Said El Mala bei einem Testspiel des 1. FC Köln auf der Tribüne.
Auch einige Tage nach den geplatzten Verhandlungen zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund um Said El Mala (19) sind die Nachwehen des Transfer-Tauziehens spürbar.
Der BVB versuchte die Schlappe im Poker am Montag (17. August 2026) endgültig hinter sich zu lassen und verpflichtete zwei Neuzugänge für zusammengerechnet 50 Millionen Euro, setzte seinen Plan B damit in die Tat um. Um El Mala gab es mit dem angeblichen Interesse von RB Leipzig derweil direkt das nächste Gerücht.
BVB-Transfer von El Mala scheiterte an kleiner Ablöse-Differenz
Eines steht schon vor Beginn der Verhandlungen fest: Derart geräuschvoll wie die Gespräche zwischen Köln und Dortmund dürften die Verhandlungen mit RB im Falle eines offiziellen Angebots nicht ausfallen. Im FC-Podcast „Wir waren klar besser“ von EXPRESS und Kölner Stadt-Anzeiger setzte es daher noch einmal deutliche Kritik am BVB.
Die Schwarz-Gelben hatten sich nach einem zunächst extrem niedrigen ersten Angebot stückweise an die FC-Forderungen herangetastet, wollten in letzter Konsequenz aber partout nicht bis an die Schmerzgrenze von 50 Millionen Euro fixer Ablöse gehen.
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„Ich verstehe die BVB-Verantwortlichen nicht. Es erst mit Witz-Angeboten zu versuchen und das Gegenüber dann fast schon zu verärgern und das Ding am Ende mit Eitelkeiten platzen zu lassen“, kritisierte EXPRESS-Reporter Jürgen Kemper am Montag in der neuen Podcast-Folge.
Am Ende habe nicht viel zu einer Einigung gefehlt, doch die Borussia wollte schlichtweg nicht an die in Köln geforderten 50 Millionen Euro heranrücken. „Dass man dann nicht über seinen eigenen Schatten springen kann, finde ich fast schon fahrlässig“, so Kemper weiter: „Es war der letzte Zeitpunkt, wo Borussia Dortmund sich diesen Spieler leisten kann.“
KStA-Reporter Lars Werner wurde ebenso deutlich. „Borussia Dortmund hat in diesen Verhandlungen das Gesicht verloren, ich habe die Taktik nicht verstanden. Dieses scheibchenweise Vorgehen war nicht nachvollziehbar.“
Einig waren sich beide auch darin, dass El Mala unter normalen Umständen seinen Wert in der neuen Spielzeit weiter steigern kann und in einem Jahr als womöglich fester Bestandteil der deutschen Nationalmannschaft einen noch größeren Markt besitzt.
„Es klingt ein bisschen irre bei diesen wahnsinnigen Ablösesummen, aber so günstig – in Anführungsstrichen – wird der BVB den Spieler nicht mehr bekommen“, so Werner abschließend. (red)

