Der Kölner Zoo freut sich über kostbaren Nachwuchs bei den Persischen Leoparden.
Art ist stark gefährdetJubel im Kölner Zoo über Leoparden-Nachwuchs

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Leoparden-Mama „Mitra“ mit ihrem Jungtier
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Noch versteckt sich das Jungtier mit Mama „Mitra“ in einer Wurfhöhle im Backstage-Bereich der Anlage, beobachtet von Kameras. Doch für den Kölner Zoo ist der Nachwuchs bei den Persischen Leoparden schon jetzt ein Star.
Wie der Kölner Zoo am Freitag (31. Juli) mitteilte, kam das Jungtier bereits am 13. Juli zur Welt. Es ist munter und wohlauf und wird von Mutter „Mitra“ fürsorglich behütet.
Ein erster Wurf voller Hoffnung
Für die siebenjährige Leopardin ist es der erste Wurf – und allem Anschein nach macht sie ihre Sache hervorragend. Der Vater, der zwölfjährige Kater „Grom“, folgt dabei den natürlichen Verhältnissen in der Wildnis und hat derzeit keinen Kontakt zu dem Jungtier.
Ob es sich bei dem Nachwuchs um ein Männchen oder Weibchen handelt, wird sich erst in einigen Wochen bestimmen lassen. Bis dahin bleibt das junge Raubkatzenbaby in vollständiger Ruhe in der Wurfhöhle. Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger halten bewusst Abstand, um die empfindliche Bindung zwischen Muttertier und Nachwuchs nicht zu gefährden.
Während direkte Besuche tabu sind, ermöglichen in den Stallungen installierte Kameras den Zoo-Mitarbeitenden, die Entwicklung des Jungtiers genau zu verfolgen.
Auch Besucher und Besucherinnen des Kölner Zoos können erste Blicke auf den Nachwuchs werfen. In der sogenannten „Tigerhöhle“ zwischen der Löwen- und Tigeranlage bietet ein Monitor Zugang zu einem Live-Bild aus der Wurfbox.
Öffentliche Vorstellung in etwa drei Monaten geplant
Der Kölner Zoo plant, die junge Raubkatze bei guter Entwicklung in etwa drei Monaten der Öffentlichkeit vorzustellen. Der genaue Termin steht noch nicht fest und hängt sowohl von der weiteren Entwicklung als auch von den Witterungsbedingungen ab.
Jedes neugeborene Persische Leoparden-Jungtier ist eine gute Nachricht – und ein wichtiger Sieg im Kampf gegen das Aussterben, teilte der Zoo mit. Die Persischen Leoparden gelten nach der IUCN Rote Liste als stark gefährdet; ihre Bestände sinken kontinuierlich.
Zoos wie Köln leisten mit jedem erfolgreichen Nachwuchs einen entscheidenden Beitrag zur Rettung dieser charismatischen Art vor dem endgültigen Verschwinden. (susa)
