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Personal-PuzzleFC-Profi bekommt neue Rolle

Alessio Castro-Montes, Tom Krauß, Luca Waldschmidt und Jan Thielmann beim Spiel auf St. Pauli.

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Alessio Castro-Montes, Tom Krauß, Luca Waldschmidt und Jan Thielmann beim Warm-up vor dem Spiel gegen Pauli.

Der 1. FC Köln bastelt eifrig am Kader für die kommende Saison. Dabei machen sich die Verantwortlichen nicht nur Gedanken um Neue, sondern auch um das vorhandene Personal. Einer bekommt künftig eine neue Rolle.

Er hat eine durchwachsene Saison beim 1. FC Köln hinter sich. Alessio Castro-Montes kam vergangene Saison als frisch gebackener belgischer Meister ans Geißbockheim.

Lukas Kwasniok schwärmte bei der Ankunft in höchsten Tönen vom Belgier, hatte danach aber kaum Verwendung für „Monti“. Das änderte sich erst im Winter, als Castro-Montes sich plötzlich zum Gewinner der Vorbereitung aufschwang.

Castro-Montes wechselt die Seiten

Dabei überzeugte er als inverser Flügelspieler. Bedeutet: Als Rechtsfuß auf der linken Seite klebt er nicht an der Außenlinie, sondern zieht immer wieder ins Zentrum, um das Spiel anzukurbeln. Ein Profil, das der FC sonst in seinem Kader nicht hatte und dem Spiel eine frische Note verlieh.

Diese Rolle durfte er dann Anfang des Jahres ausfüllen, ehe ihn ein Muskelfaserriss jäh ausbremste. Erst im Endspurt war Castro-Montes dann wieder fit und konnte einige Minuten sammeln. Insgesamt stand der Belgier 14-mal auf dem Platz, erzielte ein Tor (gegen Frankfurt) und lieferte drei Vorlagen.

In der kommenden Saison wird Castro-Montes sein Spiel allerdings umstellen müssen. Denn die FC-Verantwortlichen haben einen neuen Plan/eine neue Rolle für den 29-Jährigen.

Denn nach EXPRESS.de-Informationen ist Castro-Montes fest auf rechts eingeplant. Denn auf links planen Thomas Kessler und Co. einen kompletten Neustart. Nachdem die Kaufoption für Kristoffer Lund nicht gezogen wurde, hat der FC inzwischen Ersatz gefunden.

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Gideon Mensah (27) wechselt ablösefrei ans Geißbockheim, der Deal könnte noch vor dem Wochenende unter Dach und Fach sein. Zusätzlich zum ghanaischen WM-Fahrer wird noch nach einem Herausforderer gefahndet.

Während der FC auf links also zwei Neuzugänge holen wird, soll sich Castro-Montes mit Sebastian Sebulonsen um den Platz als Rechtsverteidiger bzw. rechte Schiene duellieren. Eine weitere Idee ist, ihn eine Position weiter vorne einzusetzen. In jedem Fall wird sein Spiel deutlich geradliniger werden als auf links.

Denn als Rechtsfuß wird er auf dieser Seite in der Regel die Linie halten und in der Offensive über Flanken kommen. Das ist allerdings nichts Neues für Castro-Montes, bei seinem Ex-Klub St. Gilloise spielte er meist als rechte Schiene im 3–5–2.

Sportdirektor Thomas Kessler (l.) und Direktor Tim Steidten besprechen sich.
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