Bis Montagabend kann Thomas Kessler noch seine Kochkünste auf dem Transfermarkt unter Beweis stellen. Ein Spieler könnte den Klub noch verstärken. Bei Abgängen sieht es schwierig aus.
Heiße Eisen im FeuerFC-Boss Kessler kocht am Deadline Day – Däne zu teuer
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Normalerweise endet das Transferfenster im Winter am 31. Januar. Doch im Jahr 2026 gibt es Extra-Zeit: Da der 31. Januar auf einen Samstag fiel, wurde das Wechselfenster verlängert. Bis Montag, 2. Februar, 20 Uhr, haben alle Bundesligisten noch Zeit, um Spieler zu verpflichten. Dann müssen alle relevanten Vertragsunterlagen bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) vorliegen.
Für Kölns Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) wird es ein heißer Montag, denn er hat nach Informationen von EXPRESS.de noch einige Eisen im Feuer! Am Sonntag wird kein Transfer mehr über die Bühne gehen, alles spitzt sich am Montag zu. Kesslers Kochkünste sind also am Deadline Day gefragt. Schon im Sommer wurde Kessler in den sozialen Netzwerken als Sternekoch auf dem Transfermarkt gefeiert.
1. FC Köln: Auf allen Positionen kann noch was passieren
In diesem Winter hat er mit der geschickten Leihe (samt Kaufoption) von Jahmai Simpson-Pusey (von Manchester City) schon den FC-Fans die Vorspeise serviert. Am Montag soll ein weiterer Spieler kommen. Das Hauptgericht? Auf allen Positionen könnte noch was passieren – Kessler hat einige Optionen im Kochtopf. Doch der jüngste Gruß aus der Gerüchteküche könnte darauf hindeuten, dass es ein Sechser wird.
Ein Wechsel von Dan Neil kam nicht zustande, er wurde vom FC Sunderland an Ipsiwch Town verliehen. Danach hatte der FC ein Angebot für den Dänen Silas Andersen von Schweden-Klub BK Häcken abgegeben. Köln soll vier Millionen geboten haben, der Conference-League-Teilnehmer forderte aber über sieben Millionen Euro. Zu teuer für den FC!
Am Montag will Kessler aber noch einen Braten aus der Röhre holen – allerdings nur, wenn es Sinn ergibt. Heißt: Ein finanziell attraktiver Spieler mit Perspektive, aber auch der Qualität als Soforthilfe wird gesucht.
„Dass das im Winter nicht immer ganz so einfach ist, das sieht man nicht nur in Köln“, sagte Kessler zuletzt und betonte, dass er nicht mit Millionensummen um sich werfen kann: „Das große Festgeld-Konto habe ich auch nicht zur Verfügung, dass man sagt: Ich kann jetzt im Winter mal richtig loslegen.“ Beim Kölner Chefkoch ist also kreative Küche angesagt. Eins ist klar: „Wir wollen den Winter natürlich nutzen, um den Kader noch ein Stück weit besser zu machen.“
Sollte es mit einem Zugang klappen, könnte es auch einen Abgang geben. Doch das gestaltet sich schwierig. Denis Huseinbasic würde man wohl keine Steine in den Weg legen, es gibt aber kaum Interessenten. Mit Eric Martel will man die Gespräche nach dem Transferfenster aufnehmen, ein Blitz-Abgang scheint eher ausgeschlossen. Auch wenn es die letzte Chance wäre, noch eine Ablöse zu generieren, bevor der Vertrag im Sommer ausläuft.


