Der 1. FC Köln hat am Freitagabend mit 1:0 gegen den VfL Wolfsburg gewonnen. EXPRESS.de hat die wichtigsten Stimmen zum Spiel gesammelt.
FC feiert Flutlichtsieg„Gemerkt, dass die Mannschaft was zu verlieren hatte“
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Flutlichtsieg im Rhein-Energie-Stadion! Der 1. FC Köln konnte am Freitagabend (30. Januar 2025) gegen den VfL Wolfsburg einen dramatischen 1:0-Sieg einfahren.
Die Domstädter gingen durch einen abgefälschten Schuss von Linton Maina in Führung und brachten das 1:0 am Ende auch über die Zeit. Aus den vergangenen drei Spielen konnte die Truppe von Lukas Kwasniok nun sechs Punkte mitnehmen. EXPRESS.de hat die wichtigsten Stimmen zum Sieg gegen den VfL gesammelt.
„Das Tor bedeutet mir viel“
Sebastian Sebulonsen: „Fast die ganze zweite Halbzeit war ein großer Kampf. Aber wir haben bis zum Ende alles gegeben und uns mit drei Punkten belohnt. Das fühlt sich gut an. Es war am Ende schwer zu verteidigen, weil sie offensiv nochmal mehr nachgelegt haben. Wir werden aber den Sieg heute Abend genießen und das in der kommenden Woche dann aufarbeiten.“
FC-Kapitän Marvin Schwäbe über ...
... die Sprechchöre der Fans nach dem Spiel für ihn: „Es ist natürlich schön. Umso schöner ist, dass wir uns als Team natürlich ein Stück weit belohnt haben, nach einer langen Phase wieder zu null zu spielen. Und dass wir das Spiel so angenommen haben. Ich glaube, wir haben einfach verdient gewonnen, und das nehmen wir heute mit.“
... über die wilde Schlussphase: „Man darf nicht unterschätzen, dass Wolfsburg trotzdem auch seine Qualitäten hat und wir uns dann irgendwo ein Stück weit vielleicht auch mal hinten rein drücken lassen. Ich glaube, das ist ganz normal im Fußball und dass wir am Ende einfach das zu null über die Linie gebracht haben, dass wir gewonnen haben, dass wir die drei Punkte hier gelassen haben, das spricht einfach für sich und das ist das, was wir heute mitnehmen. Alles andere kommt.“
... über sein exzellentes Torwartspiel: „Das ist jahrelanges Training. Vielleicht hat man das auch so ein Stück weit in den Genen. Man muss da dranbleiben, um es auch abrufen zu können. Ich glaube, darum geht es einfach, dass man in dem entscheidenden Moment auch einfach da ist.“
Torschütze Linton Maina: „Das Tor bedeutet mir viel. Vor allem, weil es den Sieg gebracht hat. Ich habe mich sehr gefreut, dass es wieder geklappt hat. Gegen so eine Mannschaft, also gegen einen direkten Konkurrenten, freut es mich natürlich umso mehr, dass es dann für die drei Punkte gereicht hat. Der Sieg war extrem wichtig für uns, da wieder ein bisschen Puffer zu schaffen nach unten und auch für uns, um zu sehen, dass sich der ganze Aufwand, den wir betreiben, auch irgendwie lohnt. Das war in den letzten Wochen auch manchmal so, dass wir da nicht belohnt wurden.“
Maina über die zweite Halbzeit: „Die sind besser ins Spiel gekommen. Das ist eine Mannschaft, wenn die Spaß hat, kann die auf jeden Fall kicken. Das hat man, glaube ich, gesehen. Wir haben die Umschalter auch nicht gut umgesetzt, die ein, zwei, die wir hatten. Wir hätten vielleicht noch ein bisschen griffiger und ekliger sein können, um den Sack früher zuzumachen.“
Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler: „Am Ende ist die Erleichterung groß. Ich finde, wir haben eine sehr, sehr gute erste Halbzeit gespielt. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir kein zweites Tor gemacht haben. Und ehrlicherweise muss man sagen, zum Schluss müssen wir uns bei unserem Torhüter Marvin Schwäbe bedanken. Fantastische Leistung. Man hat schon gemerkt, dass die Mannschaft da was zu verlieren hatte in den letzten Minuten und es war ein ganz, ganz wichtiges Heimspiel heute. Aber jetzt am Ende steht ein ganz wichtiger Dreier und das ist sehr schön.“
Trainer Lukas Kwasniok: „Die drei Punkte waren heute immens wichtig. Wir haben nach langer, langer Zeit mal wieder zu null gespielt. Schwäbe hat wieder zwei, drei klasse Paraden gehabt in der zweiten Halbzeit und deswegen sind wir happy, dass wir heute gewonnen haben.“

