Pikante Wende: Ex-HSV-Boss Boldt wird Chef seines Vorgängers.
Comeback mit KnalleffektEx-HSV-Boss Boldt wird bei Hannover Chef seines Vorgängers

Copyright: Marcus Brandt/dpa
Neu bei Hannover 96: Der frühere HSV-Sportvorstand Jonas Boldt. (Archivbild)
Jonas Boldt (44) ist zurück auf der Fußball-Bühne in Deutschland! Zwei Jahre, nachdem er beim Hamburger SV gehen musste, hat er eine neue Aufgabe. Der frühere HSV-Verantwortliche übernimmt als Sport-Geschäftsführer bei Hannover 96 und tritt die Nachfolge von Jörg Schmadtke an. Dies machte der Zweitliga-Verein öffentlich.
Sein Dienstantritt ist für den 1. Juni vorgesehen, sein Arbeitspapier ist bis zum 31. Mai 2029 datiert. Die Sport Bild hatte als erstes Medium von der Personalentscheidung berichtet. Hannovers Chef des Aufsichtsrats, Martin Kind, äußerte sich lobend: „Jonas Boldt bringt ein hohes Maß an Wissenskompetenz, Marktkenntnis und Erfahrung im Profifußball mit“. Kind fügte hinzu: „In den gemeinsamen Gesprächen hat er ein sehr klares Bild davon vermittelt, wie er den sportlichen Bereich strukturieren und entwickeln möchte.“
Überraschung: Er trifft auf seinen Vorgänger
Für Boldt bedeutet dies die Rückkehr ins Rampenlicht des Fußballs. In seiner Zeit als Sportvorstand des HSV von 2019 bis 2024 scheiterte er wiederholt am wichtigen Ziel, der Rückkehr in die Bundesliga. Seine Karriere davor umfasste eine zwölfjährige Tätigkeit in diversen Rollen für Bayer Leverkusen.
Doch die wirkliche Pointe findet sich in Hannover: Dort arbeitet Ralf Becker. Becker war seinerzeit Boldts Vorgänger in Hamburg und ist jetzt Sportdirektor bei Hannover 96. In der neuen Konstellation ist Becker somit dem Geschäftsführer Boldt untergeordnet. Was für eine verdrehte Situation!
Trotz pikanter Lage: Boldt setzt auf Teamwork
Ungeachtet der brisanten Ausgangslage machte Boldt sofort deutlich, dass er die Kooperation mit Becker sowie Coach Christian Titz anstrebt. „Die Gespräche waren von Anfang an offen, klar und vertrauensvoll. Jetzt geht es darum, den Club schnell gut kennenzulernen und gemeinsam mit Ralf Becker und dem Trainerteam um Christian Titz die sportliche Zukunft zu gestalten.“
Seine Mission formulierte er unmissverständlich: „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir hier in Hannover gemeinsam viel Positives erreichen und entwickeln können.“ (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
