Riesen-Überraschung bei den Wölfen: Dieter Hecking wird der neue Sport-Chef!
Abstieg mit WolfsburgVfL verkündet Entscheidung bei Dieter Hecking
Beim VfL Wolfsburg gibt es eine gewaltige Umstrukturierung! Der bisherige Cheftrainer Dieter Hecking (61) gibt seine Position an der Seitenlinie auf und wird stattdessen zum Geschäftsführer Sport befördert. Ab dem 1. Juni 2026 hat er die sportliche Führung inne und soll den Klub für die kommende Zweitligasaison 2026/27 neu formieren.
Bei den Grün-Weißen ist er nun der neue mächtige Mann, sein Arbeitspapier läuft bis 2028. In dieser Funktion ist er für die komplette sportliche Abteilung verantwortlich – das schließt den Fußball der Männer und Frauen sowie die Akademie für den Nachwuchs ein. Das machte der VfL Wolfsburg am Samstag (30. Mai) offiziell.
Hecking: Ein Mann für „Teamgeist und Identifikation“
Hecking genießt das volle Vertrauen der Klubspitze. „Wir freuen uns sehr, dass Dieter Hecking Teil der VfL-Familie bleibt. Er steht in Wolfsburg für Teamgeist und Identifikation“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Sebastian Rudolph.
Der Klub sei sich sicher, dass Hecking durch sein Wissen über die zweite Liga und seine Fähigkeiten die ideale Besetzung darstellt. Die Kooperation mit Pirmin Schwegler soll er weiterführen und zudem die Weiterentwicklung der Frauenmannschaft zusammen mit Vanessa Bernauer und Stephan Lerch forcieren.
Hecking persönlich ist dankbar für diesen Vertrauensbeweis, gewährt jedoch auch offene Einblicke in seine Gefühlswelt. „Für mich stand zunächst die Frage im Vordergrund, ob ich weiter als Trainer arbeiten oder meine Zukunft als Funktionär sehe“, so der erfahrene Coach und angehende Funktionär.
Der Entschluss zum Rollenwechsel und dem Verbleib sei absolut bewusst getroffen worden, „… auch wenn der Abstieg, da bin ich ganz ehrlich, noch an mir nagt.“ Nun sei es wichtig, eine optimistische Atmosphäre zu schaffen und die Mission zweite Liga „mit der nötigen Mischung aus Demut, Courage und Überzeugung anzugehen“.
Hecking ist in Wolfsburg ein bekanntes Gesicht. Er leitete die Wölfe von 2013 bis 2016 durch eine der erfolgreichsten Epochen des Klubs, die mit dem Triumph im DFB-Pokal, der Vizemeisterschaft und dem Sieg im Supercup 2015 ihren Höhepunkt fand. Im selben Jahr erhielt er die Auszeichnung als Trainer des Jahres.
Bevor er im März 2026 zurückkam, arbeitete er als Coach für Borussia Mönchengladbach, den HSV und den VfL Bochum. Schon beim 1. FC Nürnberg konnte er als Sportvorstand Erfahrungen sammeln. (red)
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