Paderborns Bundesliga-Umbau: Neue Spieler, aber Spar-Ansage.
Ansage vom Paderborn-Boss„Wir werden den Etat eines guten Zweitligisten haben“

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Bei 1860 verabschiedet, beim Bundesliga-Aufstieger Paderborn willkommen: Clemens Lippmann (Archivbild)
Paderborn meldet sich in der Bundesliga zurück und krempelt den Kader um! Für die Defensive kommt Verstärkung: Der Verein hat sich die Dienste von Clemens Lippmann (19) gesichert. Der Außenverteidiger kommt vom Drittliga-Klub TSV 1860 München. Er ist die fünfte Neuverpflichtung für die anstehende Spielzeit. Zur Laufzeit seines Vertrags schweigt der SCP sich aus.
Aber jeder Neuzugang bedeutet auch Abschied. Gleich drei Akteure packen ihre Koffer. Calvin Brackelmann zieht es zum FC Augsburg, während bei David Kinsombi das neue Ziel noch offen ist. Ein besonders herber Verlust: Stammtorwart Dennis Seimen muss nach Ablauf seiner Leihe wieder zu seinem Heimatklub VfB Stuttgart.
Paderborns Sportchef warnt: Kein Geldrausch in der Bundesliga
Wer nach dem Sprung ins Oberhaus auf eine Shopping-Tour mit Millionen hofft, den holt Sportchef Sebastian Lange direkt auf den Boden der Tatsachen zurück. Er dämpft die finanzielle Hochstimmung deutlich und macht klar: Am Etat des Vereins wird sich trotz Bundesliga-Zugehörigkeit fast nichts ändern.
Lange erläuterte die Situation mit den Worten: „Wenn wir den Lizenzbereich betrachten, werden wir den Etat eines guten Zweitligisten haben. In den Bereich der Bundesliga werden wir noch nicht vorstoßen können, das ist aber auch nicht schlimm. Wir haben unsere Nische, in der wir weiter vorstoßen wollen. In der strategischen Ausrichtung wird es nur wenig Veränderung geben.“ Eine unmissverständliche Botschaft: Der SCP bleibt seinem Weg auch eine Liga höher treu. (dpa/red)
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