Bericht über drei AngeboteKöln-Talent heiß umworben – Poker hängt am FC-Plan

Für den 1. FC Köln im Testspiel auf dem Platz: Yannick Mausehund.

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Yannick Mausehund spielte im FC-Test gegen den FC Rheinsüd durch.

Yannick Mausehund stand im Testspiel zuletzt für die FC-Profis auf dem Platz, in der neuen Saison hat der Verein für das Abwehr-Talent aber konkrete Pläne fernab des Bundesliga-Kaders.

Transfergerüchte gibt es beim 1. FC Köln aktuell vor allem auf Zugangs-Seite: Nachdem der Kader bereits einige Abgänge verzeichnet hat, muss Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) die offenen Planstellen jetzt nach und nach auffüllen.

Drei Neuzugänge sind bereits offiziell, bei Paul Okon-Engstler (21) fehlt nur noch der Medizincheck für die bevorstehende Unterschrift. Jetzt gibt es aber auch wieder Spekulationen um das Interesse anderer Klubs an einem FC-Talent.

FC-Angebote aus Holland und der 3. Liga

Innenverteidiger Yannick Mausehund (20) geht seit anderthalb Jahren bei der U21 in der Regionalliga die nächsten Schritte auf dem Weg zum Profi. Am Geißbockheim trainierte er immer wieder mit der Erstliga-Auswahl und spielte im ersten Test gegen den FC Rheinsüd (5:0) bedingt durch den Personal-Engpass in der Abwehr als einziger Spieler durch.

Der gebürtige Berliner, der Anfang 2025 von Hertha BSC verpflichtet worden war, hat mit seiner vergangenen Spielzeit in der Regionalliga aber auch das Interesse anderer Vereine geweckt. Laut „Reviersport“ bieten ihm aktuell drei Vereine die Option, schon in der neuen Saison höherklassig zu spielen.

Alemannia Aachen und der am grünen Tisch gerettete TSV Havelse haben aus der 3. Liga angeblich Interesse angemeldet, ebenso wie der niederländische Zweitligist VVV Venlo.

Von allen drei Vereinen sollen laut Bericht auch schon Angebote vorliegen, besonders intensiv wirbt demnach der NRW-Nachbar aus Aachen um den Defensiv-Spezialisten mit Gardemaß. In einem entscheidenden Punkt sollen die Klubs aber noch nicht zueinander gefunden haben.

Während der frühere Bundesligist einen Kauf bevorzugen soll, will der FC sich offenbar nicht final von seinem Talent trennen. Wunschlösung wäre daher eine Verlängerung des noch bis 2027 laufenden Arbeitspapiers in Kombination mit einer Leihe. Dafür wäre Aachen grundsätzlich ein attraktiver Standort.

„Yannick bringt für unser gesuchtes Profil in der Innenverteidigung alle Qualitäten mit. Er spielt schon sehr erwachsen und verteidigt hart, wodurch er schon jetzt im Seniorenfußball bestehen kann“, lobte der damalige Nachwuchs-Chef Lukas Berg (32) Mausehund beim Transfer Anfang 2025.

Nach dem ersten vollen Regionalliga-Jahr mit 31 Einsätzen hat sich an dieser Überzeugung nichts geändert. Die geplante Leihe ist beim FC dabei als richtiger nächster Schritt angedacht. 

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