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Köln kann nur zuschauenFC-Profi vor Verkauf – zwei neue Gerüchte

Der 1. FC Köln steht unmittelbar vor dem Verkauf von Flügelspieler Jakub Kaminski (24). Die Spur führt nach England, doch jetzt ploppen Gerüchte um zwei weitere interessierte Vereine auf.

Der 1. FC Köln hatte in der vergangenen Saison zahlreiche Probleme, eins davon war ein klares Luxusproblem: Die beiden besten Spieler, Said El Mala (19) und Jakub Kaminski (24), waren beide als Linksaußen am stärksten.

Kaminski wurde im Verlauf der Spielzeit dann als Allzweckwaffe nahezu auf jeder Position eingesetzt. Er hat alle 34 Spiele in der Bundesliga und zwei Pokalspiele absolviert. Mit sieben Toren und fünf Vorlagen gehörte der Dauerläufer zu den Topscorern. Logisch, dass der FC die Kaufoption für 5,5 Millionen Euro zog und den polnischen Nationalspieler fest vom VfL Wolfsburg verpflichtete. 

Auch Leipzig und Lissabon an Kaminski interssiert?

Das Luxusproblem geht weiter: Köln kann beide Spieler in diesem Sommer verlieren. Dafür gäbe es aber einen Geldregen – 50 Millionen Euro für El Mala und 20 Millionen Euro für Kaminski! Der Verkauf des Polen steht unmittelbar bevor.

Der 24-Jährige kann den Verein dank einer im Vertragswerk verankerten Klausel für eine festgeschriebene Ablöse in Höhe von 20 Millionen Euro sofort wieder verlassen. Bislang war nur bekannt, dass Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion Interesse hat. Das soll nach Informationen ernsthaft sein.

Die Ausstiegsklausel läuft Mitte Juli ab, also in wenigen Tagen. Ob Kamsinki beim Kölner Trainingsstart am 13. Juli 2026 noch dabei ist, wird sich zeigen.

Jetzt ploppen Gerüchte um zwei weitere Interessenten auf. Nach Informationen von EXPRESS.de sollen auch Benfica Lissabon aus Portugal und RB Leipzig aus der Bundesliga an einem Transfer von Kaminski arbeiten. Der FC kann dabei nur zuschauen! Sollte sich ein Klub mit Kaminski über einen Vertrag einig sein, werden die Kölner informiert, dass die Klausel gezogen wird. Ein Vetorecht gibt es also nicht.

Ob Leipzig oder Lissabon die Engländer noch ausstechen können im Werben um Kaminski? Der Spieler selbst verriet schon, was sein nächstes Ziel ist.

Bei „Kanal Sportowy“ sagte er: „Es hängt immer davon ab, welche Optionen sich bieten, ob ich damit zufrieden bin und ob es dann auch ein Schritt nach vorn für mich ist. Wenn sich die Chance bietet, weiterzukommen, will jeder Spieler diese natürlich nutzen. Manchmal ergeben sich solche Gelegenheiten nur einmal in der Karriere. Mein Traum war es immer, in der Bundesliga zu spielen, aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League mein nächstes Ziel. Es ist die beste Liga der Welt, und ich würde mich dort gerne beweisen und mein Können unter Beweis stellen.“

Kölns Sportchef Thomas Kessler (40) könnte die Einnahmen fast vollständig in den neuen Kader stecken. Doch was sind 20 Millionen Euro wert? Für die festen Verpflichtungen der Leihspieler von Kaminski (5,5 Millionen), Jahmai Simpson-Pusey (5 Millionen) und Tom Krauß (3,5 Millionen) wurden insgesamt schon 14 Millionen Euro ausgegeben.

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Für gut vier Millionen Euro wurde der georgische Innenverteidiger Luka Lochoshvili (28) vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg als erster Zugang präsentiert.

Von den möglichen Kaminski-Einnahmen bleibt also nicht viel hängen, zumal Kessler einige Kaderbaustellen vor der Brust hat. Der Pole muss als absoluter Leistungsträger irgendwie ersetzt werden. Zudem benötigt Köln mindestens einen Linksverteidiger, einen defensiven Mittelfeldspieler, einen offensiven Mittelfeldspieler und einen Stürmer.

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