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Schon in Augsburg?Klares „Ja“ von Schultz: FC-Allrounder macht Abwehr-Duo Dampf

Timo Schultz und Jan Thielmann gestikulieren an der Seitenlinie. Benno Schmitz bereitet sich auf seine Einwechslung vor.

In Sachen Gestik sind sich Timo Schultz und Jan Thielmann hier im Spiel gegen Dortmund am 20. Januar 2024 einig. Gut möglich, dass das auch für eine neue Rolle des FC-Eigengewächses gilt.

In der Offensive entspannt sich die Lage beim 1. FC Köln, dafür gibt es große Sorgen in der Abwehr. Zumindest auf einer Position hat Timo Schultz aber eine „neue“ Alternative.

von Antje Rehse (are)

Diesen Schock muss der 1. FC Köln erst einmal verdauen: Luca Kilian (24) hat sich bei einem unglücklichen Trainings-Duell mit Davie Selke (29) am Karfreitag (29. März 2024) schwer am Knie verletzt, fällt mit einem Kreuzbandriss monatelang aus.

Im für den massiv abstiegsbedrohten FC so wichtigen Saison-Endspurt bricht damit eine Alternative in der Abwehr weg. Kilian hatte als Innenverteidiger Nummer drei zuletzt immer wieder Jeff Chabot (26) oder Timo Hübers (27) vertreten und die Aufgabe zum Großteil ordentlich erledigt.

Allzweckwaffe Thielmann mit zweiter Karriere als Abwehrspieler?

Große Sorgen in der Innenverteidigung! Dafür drängt sich an anderer Stelle in der Viererkette eine neue Option auf.

Alles zum Thema Jan Thielmann

Jan Thielmann (21), in Köln eigentlich als Allzweckwaffe in der Offensive bekannt, spielte zuletzt in der deutschen U21-Nationalmannschaft zweimal als Rechtsverteidiger. Coach Antonio Di Salvo (44) setzte das Kölner Eigengewächs in der EM-Qualifikation sowohl beim 0:0 gegen Kosovo als auch beim 2:0-Sieg gegen Israel jeweils auf dieser Position ein.

Völlig fremd war Thielmann diese Rolle auch vor der Feuerprobe im DFB-Trikot nicht. Unter Steffen Baumgart (52) hatte er in der Hinrunde bereits vereinzelt als Schienenspieler ausgeholfen. Unter dem neuen FC-Coach Timo Schultz (46) agierte der vielseitige Profi in der lange verletzungsgebeutelten Offensive dagegen bis zu seiner Rotsperre zumeist als Mittelstürmer, erzielte gegen Eintracht Frankfurt sein erstes und bis dato einziges Saisontor.

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Es ist das große Manko des Rechtsfußes: Trotz seines jungen Alters kommt er in der Bundesliga schon auf bemerkenswerte 103 Spiele. Mit acht Treffern ist seine Torquote für einen Offensivspieler allerdings relativ mau. Thielmann hat andere Qualitäten, reibt sich für die Mannschaft auf.

Legendär die Szene, als er vor ziemlich genau zwei Jahren im Heimspiel gegen Borussia Dortmund über den ganzen Platz sprintete, und mit seinem Defensiv-Tackling im Strafraum gegen Giovanni Reyna (21) das Rhein-Energie-Stadion zum Beben brachte. Nun winkt Thielmann womöglich eine zweite Karriere als Abwehrspieler.

Schultz jedenfalls kann sich wie Baumgart und Di Salvo durchaus mit dem Gedanken anfreunden, Thielmann in der Defensive auflaufen zu lassen – zumal die Verletzten in der Offensive nach und nach zurückkehren. Vor dem Auswärtsspiel am Ostersonntag (31. März, 15.30 Uhr, DAZN und im Liveticker auf EXPRESS.de) wurde Schultz gefragt, ob der Allrounder eine Option hinten rechts sei. Die deutliche Antwort des FC-Coaches: „Ja! Das ist auch am Sonntag schon eine Option.“

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Für Rasmus Carstensen (23) und Benno Schmitz (29) bedeutet dies neue Konkurrenz. Unter Schultz hatte der dänische Sommer-Zugang im Duell mit Schmitz um einen Platz in der Startelf zumeist die Nase vorn. Doch zuletzt leistete sich Carstensen immer wieder teils spielentscheidende Schwächen im Zweikampf.

„Es hat uns etwas an Intensität gefehlt und dann haben wir Zweikämpfe verloren. Ich habe vor dem 1:3 einen Zweikampf verloren und das muss ich in der Situation besser machen“, gab er nach der Klatsche gegen RB Leipzig selbstkritisch zu. Gut möglich, dass in Augsburg beide etatmäßigen Rechtsverteidiger erst einmal zuschauen müssen.